Autistische Gehirne sind scheinbar doch nicht so anders

24. Januar 2014 von Laborjournal

Unsere Redaktion schuftet gerade schwer, um die ersten Laborjournal– und Lab Times-Ausgaben des neuen Jahres zu produzieren. Lange Blog-Beiträge sind daher in diesen Tagen kaum möglich.

Dennoch flatterte uns gerade etwas über den Monitor, das wir zumindest schnell anreißen wollen. Der Grund ist, dass es sich um ein wunderschönes Beispiel dafür handelt, wie man sehr wahrscheinlich eine ganze Menge vermeintliche Erkenntnisse in die Tonne treten kann — nur weil ganz bestimmte Parameter nicht eliminiert wurden, die offenbar die Entstehung der Ergebnisse ganz entscheidend mitverursacht haben. Dummerweise. Wieder einmal.

Es geht um Autismus — sowieso ein gebeuteltes Thema. Immerhin galt bislang als weithin anerkannt, dass in den Gehirnen autistischer Kinder das Muster der weißen Hirnmasse auffällig von demjenigen nicht-autistischer Gehirne abweicht. Insbesondere die Nervenfasern der weißen Substanz, die — zu Langstreckenbahnen gebündelt — verschiedene Gehirnregionen über größere Distanz miteinander verknüpfen, wären bei autistischen Kindern deutlich fehlentwickelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kaum Schrott im Genom?

11. September 2012 von Laborjournal

Puh, da ist man erstmal sprachlos. Mit der puren Masse von gleich 30 Artikeln auf einmal in mehreren Journals erschlagen uns förmlich die über 440 Forscher des internationalen ENCODE-Konsortiums (Nature hat dazu einen speziellen „ENCODE-Explorer“ eingerichtet).

ENCODE steht für „Encyclopedia Of DNA Elements“ und der Name war und ist durchaus Programm: Nicht weniger, als sämtliche Abschnitte des Humangenoms funktionell zu katalogisieren, war Ziel des Projekts. Oder wie Brendan Maher in Nature schreibt:

The project’s aim is to catalogue the ‚functional‘ DNA sequences that lurk there, learn when and in which cells they are active and trace their effects on how the genome is packaged, regulated and read.

Ist dieses Ziel mit diesem Paper-Paukenschlag erreicht?

Wie üblich bei solchen Projekten, hat man jetzt erstmal eine Riesenmenge Daten produziert, die fortan Stoff für jede Menge eingehendere Analysen bieten. Und — wie ebenfalls üblich — wird dabei sicher auch noch ordentlich „falsch positives Datenrauschen“ aussortiert.

Vor allem eine pauschale Schlüsselerkenntnis proklamieren die ENCODE-Protagonisten jedoch schon jetzt: Im Humangenom gibt es fast keinen Müll, nahezu jede Base spielt offenbar irgendwie mit in der Orchestrierung des jeweils spezifischen Zellgeschehens. Diesen Beitrag weiterlesen »

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