Echte Daten

17. April 2013 von Laborjournal

Kommt jemandem folgendes Szenario bekannt vor?

Chef und Diplomandin besprechen das nächste Experiment. Nochmals erklärt Chef „seine“ Hypothese und betont, dass demnach in dem Experiment ganz klar mehrere Dutzend Gene in der entsprechenden Mutante aufleuchten müssten.

Vier Wochen später steht fest: Gerade mal drei positive Signale, und auch die ergeben nicht gerade viel Sinn. Chef ist enttäuscht, wird sogar richtig sauer, misstraut plötzlich ihrem Experiment — und lässt Diplomandin schließlich einfach stehen. Diplomandin ist geknickt, dass sie Chef nicht die „gewünschten“ Resultate liefern konnte — und zweifelt schließlich an sich selbst, ob sie überhaupt zur Forscherin tauge.

Hey „Chef“, geht’s eigentlich noch? Diesen Beitrag weiterlesen »

Auf Negativ-Suche

8. November 2011 von Laborjournal

Studien, die sagen, dass etwas nicht funktioniert, haben es schwer publiziert zu werden. Obwohl sie durchaus ihren Sinn haben. Zum Beispiel um Dutzende von Forschern vor Irrwegen zu warnen, wenn „Negativresultate“ plötzlich Erkenntnisse widerlegen, die durch Publikation bereits als zementiert gelten. Wir hatten das Themabereitsöfter.

Noch brisanter wird die ganze Angelegenheit, wenn man sich vor Augen hält, dass nur etwa 6 Prozent aller Industrie-gesponsorten klinischen Krebsstudien publiziert werden. Von diesen 6 Prozent berichten wiederum 75 Prozent über positive Ergebnisse. Was muss man daraus folgern? Dass negative Ergebnisse so gut wie nicht veröffentlicht werden.

Eigentlich herrscht unter den Forschern selbst schon lange große Einigkeit, dass solche „Negativergebnisse“ wichtig und unabdingbar für den Prozess des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns sind — und somit mitgeteilt gehören. Wer dabei aber allzuoft nicht mitspielt, sind die Editoren der betreffenden Zeitschriften, die die entsprechenden Manuskripte meist schlichtweg ablehnen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zeig alles, was Du hast!

15. März 2011 von Laborjournal

Wie viele Bilder und Datensätze, die man beispielsweise während der Doktorarbeit produziert, landen niemals in einer Publikation — und bleiben damit der Community vorenthalten? Mit dieser Frage startet Mark Hahnels Text „FigShare: Publish All Your Data“ in The Postdocs Forum.

Was sich hinter FigShare verbirgt, erklärt Hahnel dann folgendermaßen:

FigShare started life as an idea for researchers to publish all of their data that would otherwise never leave their lab books.

Ein Online-Depot also, in dem Forscher die Daten zeigen können, die sie (noch) nicht wirklich publizieren können. Diesen Beitrag weiterlesen »

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