Nur nicht spekulieren

18. Juni 2014 von Laborjournal

Forscher erlebt man oftmals besonders sauer, wenn sie gerade ein Paper abgelehnt bekommen haben. Und manchmal poltert dann so einiges aus ihnen heraus. So auch im Fall von Forscher Brodel [Name geändert], den unser Chefredakteur vor einigen Tagen bei einer Sitzung traf:

„Daten, Daten und nochmals Daten“, grummelte er während einer Sitzungspause im Garten. „Immer nur Daten — das ist das Einzige, was heute zählt in der Wissenschaft. Ist es denn tatsächlich so schlimm, mal ein wenig über den Tellerrand zu schauen? Wo ist das Problem, wenn man mit den Daten mal ein wenig mehr herumjongliert, als immer nur verschämt gerade das hinein zu interpretieren, was sie sowieso für alle offensichtlich hergeben? Sollte man sie nicht vielmehr als Sprungbrett zu plausibler Spekulation nutzen, um damit am Ende neue Ideen, Hypothesen und Zusammenhänge zur Diskussion stellen? Ja, gehört gesunde Spekulation nicht untrennbar zur Fähigkeit, den eigenen Daten den richtigen Platz im «großen Ganzen» zuzuordnen, oder gar überhaupt aus einigen Mosaiksteinchen ein «Big Picture» zu visionieren? Steht sie nicht unweigerlich am Anfang der Entwicklung von Theoriegerüsten, die jeder noch so großen Datenflut erst ihren echten Wert geben?“

„Und genau auf diese Weise hatten Sie in ihrem Manuskript spekuliert?“, fragte der Chefredakteur.

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