♪ ♫…“I Did It Theeeeiir Way“…♪ ♫

12. November 2010 von Laborjournal

Unser Song-Video zum Wochenende: Francis Collins, ehemaliger Chef des weltweiten Humangenomprojekts und amtierender Direktor der US-National Institutes of Health (NIH), greift sich während der akademischen Abschlussfeier an der University of Michigan die Gitarre und ‚macht den Sinatra‘. Ansonsten wegen seines Buches „Gott und die Gene: Ein Naturwissenschaftler begründet seinen Glauben“ nicht unumstritten, macht er dies hier gar nicht schlecht — und durchaus mit Humor:

Übrigens schrieb der Tagesspiegel erst letzten Monat über Collins:

Auf den ersten Blick ist Francis Collins eine eher blasse Erscheinung. Der 60-Jährige trägt das ergrauende Haar nach Art der frühen Beatles, hat einen Oberlippenbart und eine dünnrandige Brille, Marke Studienrat. Aber der Mann mit dem freundlichen Lächeln und dem konzilianten Auftreten gibt auch mal den bösen Buben. Er spielt zusammen mit anderen NIH-Wissenschaftlern in der Rockband „The Directors“ und ist mit Joe Perry, Gitarrist von Aerosmith, aufgetreten. Und Collins fährt Motorrad, eine Harley Davidson. „Das größte und lauteste, was man kriegen kann“, sagt er stolz.

Okay, okay — von Francis Collins und Joe Perry haben wir auch noch ein Video (leider mit etwas leisem Sound). Wobei hier allerdings insbesondere der Harvard-Neurobiologe Rudy Tanzi an Keyboard und Harmonika beeindruckt.

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9 Gedanken zu „♪ ♫…“I Did It Theeeeiir Way“…♪ ♫“

  1. BadBoyBoogie sagt:

    „Er ist mit Joe Perry, Gitarrist von Aerosmith, aufgetreten“, weiß der Tagesspiegel.

    Naja. So gesehen ist auch Bill Gates schon mit Slash „aufgetreten“:
    http://www.theage.com.au/ffximage/2008/01/07/gates15_wideweb__470x350,0.jpg

    … und hat den Ex-Guns-and-Roses-Frontmann mit seinem ollen „Guitar-Hero-Brett“ garantiert an die Wand gespielt.

    Hier nochmal in Großaufnahme:
    http://www.microsoft.com/presspass//images/press/2008/GatesCES2008_01_print.jpg

    Aber Collins kann wenigstens Gitarre spielen. Bloß, ob er jemals dem Joe Perry näher als 100 Meter gekommen wäre, wäre er nicht der NIH-Boss und frühere HGP-Protagonist, sondern bloß der unbekannte Francis C. aus Staunton, Virginia?

  2. Ralf Neumann sagt:

    Komische Argumentationsweise. Ich bin beispielsweise erst gestern Deep Purple-Sänger Ian Gillan auf geschätzte 25 Meter „nahe gekommen“ — und bin „nur“ LJ-Redakteur. Aber klar, ich bin nicht mit ihm aufgetreten (obwohl ich sogar etwas Gitarre spielen kann, inklusive dem „Smoke on the Water“-Thema)…

  3. BadBoyBoogie sagt:

    Übrigens: Auch in D gibt’s rockende Forscher (naja, zumindest rockende Ärzte – das Wortspiel mit Pop – den den spielen sie in Wahrheit – hab ich mir verkniffen):
    http://www.babinski.de/catalog/bsf26_37_100_WassermarschTheMan.html

    Hier als Tondokument:
    http://www.youtube.com/watch?v=6WjLQd7lfE0&feature=fvw
    (liveauftritt hab ich keinen gefunden)

    BBB

  4. BadBoyBoogie sagt:

    Gut, dann eben 25 Meter – aber dann kam wohl recht bald eine ziemlich undurchdringliche Mauer aus Security-Hühnen, Bühnenaufbau und Monitorboxen, wetten? Und zu einem netten Duo mit Steven Morse hat’s auch nicht gereicht, oder?

  5. BadBoyBoogie sagt:

    … Steve ohne „n“, sorry

  6. Ralf Neumann sagt:

    Nee, aber ich bilde mir ein, er hat mir zugelächelt. Nicht schlecht übrigens, wie Keyboarder Don Airey während eines Deep Purple-Stücks mitten in einem Solo plötzlich ins Badnerlied rüberglitt. Aber das schreibe ich wohl besser in einen anderen Blog….

  7. Winfried Köppelle sagt:

    Wo’s zum Thema passt wie die Faust aufs Auge:

    Was antwortete der dreikäsehohe Jimmy Page anno 1957 nach einem Auftritt seiner Schulband, als ihn ein Lokalreporter fragte: „Na, und was willst Du nach der Schule mal machen?“

    Antwort Page junior: „Da will ich biologische Forschungen machen!“

    Wer’s nicht glaubt: http://www.youtube.com/watch?v=j0tAOIQiz-8
    (ab ca. 3:57 min)

    Es kam jedoch anders… nämlich so:
    http://www.youtube.com/watch?v=kvEgNTrB-g0&feature=related

  8. Ralf Neumann sagt:

    Mehr über die Kampagne „Rock Stars of Science“, während der — neben einigen anderen — Joe Perry mit Francis Collins spielte, ganz frisch im Discover Magazine.

  9. BadBoyBoogie sagt:

    Der einzige durch und durch echte Rock Star of Science ist der hier:
    http://improbable.com/wp-content/uploads/2007/11/BrianMayChancellor.gif
    (der in der Mitte…)

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