Finde die Fehler

29. März 2011 von Laborjournal

Klinische Studien scheinen besonders anfällig für Fehler. Ja nicht wenige meinen gar, dass sie zu einem hohen Anteil tatsächlich Fehler enthalten.

Zu einer ganz besonderen erzieherischen Maßnahme in dieser Hinsicht griff nun das Indian Journal of Psychiatry. Einer der Editoren, Chittaranjan Andrade, publizierte darin eine klinische Studie mit dem Titel „A 6-week, multicentre, randomized controlled clinical trial to evaluate the safety and efficacy of placeboxetine hydrochloride in the treatment of major depressive disorder in an Indian setting„.

Allerdings, die Studie hat nie stattgefunden. Was auch gleich im ersten Satz klar gestellt wird:

This paper describes a fictitious study of a fictitious drug.

Eine erfundene Studie also. Aber warum? Nun ja, Andrade hatte gezielt typische Fehler in Design, Durchführung und Auswertung klinischer Studien eingebaut. Entsprechend stellte er dem geneigten Leser gleich in der Einleitung die Aufgabe diese aufzuspüren. Diesen Beitrag weiterlesen »

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