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Einsichten eines Wissenschaftsnarren

Ulrich Dirnagl leitet die Experimentelle Neurologie an der Berliner Charité und ist Gründungsdirektor des Quest Center for Transforming Biomedical Research am Berlin Institute of Health. Für seine Kolumne schlüpft er in die Rolle eines „Wissenschaftsnarren“ – um mit Lust und Laune dem Forschungsbetrieb so manche Nase zu drehen.

Wissenschaftsnarr

Warum trauen WIR dem Welt­kli­ma­rat, die Klimaskeptiker aber nicht?

Um der derzeitigen Wissenschaftsskepsis entgegenzutreten, müssen die Wissenschaftler vor der eigenen Haustür kehren. Allerdings ganz anders, als viele denken ...
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Brüder, zur Sonne, dem p-Wert ein Ende, Brüder, zum Lichte empor!

Viele wollen die statistische Signifikanz via p-Wert neu definieren oder sogar ganz aus der Wissenschaft verbannen. Dabei leistet er meist gar nicht das, was sie ihm zuschreiben ...
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Wenn Autobauer Hirne hacken

Pionier des autonomen Fahrens scheint dem Visionär und Unternehmer Elon Musk nicht genug. In einem Paper be­schreibt er, wie er unsere Gehirne mit künstlicher Intelligenz symbiotisch ver­ei­nen will. Und fällt dabei auf die gleichen Dinge rein wie viele Wis­sen­schaftler ...
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Schweine, wollt ihr ewig leben?

Seid keine Narren: Das Nature-Paper um vermeintlich wiederbelebte Schweinehirne offenbart gar nichts. Höchstens einige gravierende Mängel des Wissenschaftssystems – aber die gleich massiv ...
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Liebe Dein Null-Resultat nicht weniger ...

... als Dein statistisch signifikantestes - denn es ist oftmals wichtiger, als viele denken! Saublöd.
Ein Riesenaufwand. Knockout-Mauslinie herstellen lassen. In Background-Linie und dann in zehn Generationen von Wurfgeschwistern gekreuzt. Die vielen Genotypisierungen ...
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Neuer Mehrfachdispenser von BRAND: Das moderne Touch-Bedienkonzept macht die Arbeit einfach und effizient. mehr

Liebe DFG, verlost doch Eure Fördergelder!

Fördergelder nach Peer-Review-Verfahren verteilen? Ineffektiv und höchst unbefriedigend – erwiesenermaßen! Warum also nicht gleich eine Antrags-Lotterie einführen?...
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Vom Triangulieren beim Experimentieren

Aus Fehlern lernt man, heißt es. Wieso gibt es dann in der biomedizinischen Grundlagenforschung keine nennens­werte Fehlerkultur?...
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Es irrt der Mensch, solang er strebt

In den Lebenswissenschaften liefern uns oft verschiedene Methoden das gleiche Ergebnis. Spricht das nicht gegen eine Reproduktionskrise? Leider nicht unbedingt!...
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Mikrobiom-Manie mit melancholischen Mikroben

Muss Forschung eigentlich immer durch überflüssige Zyklen aus übertriebenen Erwartungen und nachfolgender Enttäuschung gehen?...
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Der Eppendorf Online Shop bietet für jedes Labor das passende Produkt, viele Aktionen inklusive. mehr

Mit schlichten Wetten die Wissenschaft retten?

Könnte man mit Wetten statt Peer Review entscheiden, welche Projekte gefördert werden sollen? Die Bilanz würde womöglich besser werden...
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Dein Labor ist näher am Krankenbett, als du denkst

Seid ihr Forscher euch eigentlich bewusst, dass euer Handeln Konsequenzen für Patienten hat? Ja, auch wenn ihr in der Grundlagen- oder präklinischen Forschung arbeitet...
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Im (Paper-)Wald, da sind die Räuber

Ende Juli war es wieder soweit: Ein Wissenschaftsskandal erschütterte die Republik. Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ergaben, dass deutsche Wissenschaftler in einen „weltweiten Skandal“ verwickelt seien...
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Präsentieren Sie Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse und treten Sie in den Austausch mit Forscherkollegen. mehr

Bildet euch fort, ihr Etablierten!

In heutigen Zeiten des rasanten Wandels im Wissenschaftsbetrieb weiß der Nachwuchs vielfach besser über wichtige Schlüsselfertigkeiten bescheid als die Etablierten. Daher müssen auch Letztere sich fortbilden, fordert der Wissenschaftsnarr...
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Kann denn (Nicht-)Reproduktion Schande sein ?

In heutigen Zeiten des rasanten Wandels im Wissenschaftsbetrieb weiß der Nachwuchs vielfach besser über wichtige Schlüsselfertigkeiten bescheid als die Etablierten. Daher müssen auch Letztere sich fortbilden, fordert der Wissenschaftsnarr...
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Triffst Du auf eine Weggabelung – nimm sie!

Auch wenn die Statistik gut aussieht auf meinem experimentellen Pfad durchs Unbekannte – sie könnte täuschen! Weil wir die anderen Pfade nicht kennen....
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Von Mäusen, Makaken und Menschen

Richtig übel wird es, wenn sich mangelnde Qualität in präklinischen Studien bis zu verheerenden Ergebnissen in Tests am Menschen hochschaukelt – findet unser Narr. Und referiert einen aktuellen Fall...
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Wer‘s glaubt, wird selig!

Heute soll es um den Placebo-Effekt gehen. Wobei wir uns hierbei auch einem weithin unbekannten Phänomen zuwenden werden: der Regression zum Mittelwert. Und die ist auch für Experimentatoren wichtig...
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Und die Moral von der Geschicht‘: Glaube Deinem p-Wert nicht!

Viele erheben den p-Wert zum Nonplusultra, um zwischen falschen und richtigen Hypothesen zu unterscheiden. Oftmals hilft er hierbei aber nur wenig – oder gar nicht...
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Frage nicht, was das Experiment für Dich tun kann – frage, was Du für das Experiment tun kannst!

Der Nobelpreis ist das ultimative Argument für den Individualismus und gegen echte Kollaboration. Wie echte Kollaboration überhaupt geht? Schaut mal rüber zu den Physikern...
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Von den Gefahren allzu schöner Geschichten

Jeder Narr weiß, dass wissenschaftliche Entdeckungen kaum jemals „glatt und geradeaus“ verlaufen. Trotzdem werden sie zur Publikation oftmals genau so hingebogen. Doch das ist nicht ungefährlich...
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Exzellenztheater: Zeit für einen Wechsel im Spielplan?

Im letzten Heft warb der Wissenschaftsnarr prinzipiell für eine Grundförderung, die alle Forscher antragsfrei erhalten sollten (LJ 6/17: 22-23). Damit hat er sich den Boden bereitet für einen weiteren Frontalangriff auf Altbewährtes: Das Mantra von der Exzellenz. Ist der Ruf erst ruiniert, schreibt sich’s eben gänzlich ungeniert...
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Werden Sie Forschungsförderer!

Sicher, das Peer-Review-Verfahren hat sich irgendwie bewährt. Doch leider verdampfen dabei viel zu viele Ressourcen. Warum schwenken wir nicht einfach um zu einer ungleich schlankeren Peer-to-Peer-Förderung?
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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Bibliothekar

Der Übergang des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access ist überfällig. Doch zuerst müssen wir das Diktat des Journal-Impact-Faktors brechen...
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Wie originell sind eigentlich Ihre Hypothesen?

Je tiefer Forschung ins Unbekannte vorstößt, desto mehr nicht-replizierbare Resultate muss sie erzeugen. Und in vielen Fällen ist das gut so!
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