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+++ Einsichten eines Wissenschaftsnarren +++

Ulrich Dirnagl leitet die Experimentelle Neurologie an der Berliner Charité und ist Gründungsdirektor des Quest Center for Transforming Biomedical Research am Berlin Institute of Health. Für seine Kolumne schlüpft er in die Rolle eines „Wissenschaftsnarren“ – um mit Lust und Laune dem Forschungsbetrieb so manche Nase zu drehen.

Wissenschaftsnarr

Mit schlichten Wetten die Wissenschaft retten?

Seid ihr Forscher euch eigentlich bewusst, dass euer Handeln Konsequenzen für Patienten hat? Ja, auch wenn ihr in der Grundlagen- oder präklinischen Forschung arbeitet...
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Dein Labor ist näher am Krankenbett, als du denkst

Könnte man mit Wetten statt Peer Review entscheiden, welche Projekte gefördert werden sollen? Die Bilanz würde womöglich besser werden...
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Im (Paper-)Wald, da sind die Räuber

Ende Juli war es wieder soweit: Ein Wissenschaftsskandal erschütterte die Republik. Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ergaben, dass deutsche Wissenschaftler in einen „weltweiten Skandal“ verwickelt seien...
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Bildet euch fort, ihr Etablierten!

In heutigen Zeiten des rasanten Wandels im Wissenschaftsbetrieb weiß der Nachwuchs vielfach besser über wichtige Schlüsselfertigkeiten bescheid als die Etablierten. Daher müssen auch Letztere sich fortbilden, fordert der Wissenschaftsnarr...
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Kann denn (Nicht-)Reproduktion Schande sein ?

In heutigen Zeiten des rasanten Wandels im Wissenschaftsbetrieb weiß der Nachwuchs vielfach besser über wichtige Schlüsselfertigkeiten bescheid als die Etablierten. Daher müssen auch Letztere sich fortbilden, fordert der Wissenschaftsnarr...
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Pipetten­spitzen kommen direkt mit Ihren Proben in Kontakt. Rein­heit und Quali­tät sind wichtig für die Effi­zienz und Sicher­heit Ihrer Ana­lysen mehr

Triffst Du auf eine Weggabelung – nimm sie!

Auch wenn die Statistik gut aussieht auf meinem experimentellen Pfad durchs Unbekannte – sie könnte täuschen! Weil wir die anderen Pfade nicht kennen....
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Experten-Wissen zum Thema Zellkultur in­klu­sive Videos, Webinare, Poster, Aktuelles mehr

Von Mäusen, Makaken und Menschen

Richtig übel wird es, wenn sich mangelnde Qualität in präklinischen Studien bis zu verheerenden Ergebnissen in Tests am Menschen hochschaukelt – findet unser Narr. Und referiert einen aktuellen Fall...
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Wer‘s glaubt, wird selig!

Heute soll es um den Placebo-Effekt gehen. Wobei wir uns hierbei auch einem weithin unbekannten Phänomen zuwenden werden: der Regression zum Mittelwert. Und die ist auch für Experimentatoren wichtig...
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Und die Moral von der Geschicht‘: Glaube Deinem p-Wert nicht!

Viele erheben den p-Wert zum Nonplusultra, um zwischen falschen und richtigen Hypothesen zu unterscheiden. Oftmals hilft er hierbei aber nur wenig – oder gar nicht...
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Frage nicht, was das Experiment für Dich tun kann – frage, was Du für das Experiment tun kannst!

Der Nobelpreis ist das ultimative Argument für den Individualismus und gegen echte Kollaboration. Wie echte Kollaboration überhaupt geht? Schaut mal rüber zu den Physikern...
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Von den Gefahren allzu schöner Geschichten

Jeder Narr weiß, dass wissenschaftliche Entdeckungen kaum jemals „glatt und geradeaus“ verlaufen. Trotzdem werden sie zur Publikation oftmals genau so hingebogen. Doch das ist nicht ungefährlich...
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Exzellenztheater: Zeit für einen Wechsel im Spielplan?

Im letzten Heft warb der Wissenschaftsnarr prinzipiell für eine Grundförderung, die alle Forscher antragsfrei erhalten sollten (LJ 6/17: 22-23). Damit hat er sich den Boden bereitet für einen weiteren Frontalangriff auf Altbewährtes: Das Mantra von der Exzellenz. Ist der Ruf erst ruiniert, schreibt sich’s eben gänzlich ungeniert...
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Konferenz zu Big Data in den Lebenswissenschaften für Fachleute aus Biologie, Medizin und Informatik mehr

Werden Sie Forschungsförderer!

Sicher, das Peer-Review-Verfahren hat sich irgendwie bewährt. Doch leider verdampfen dabei viel zu viele Ressourcen. Warum schwenken wir nicht einfach um zu einer ungleich schlankeren Peer-to-Peer-Förderung?
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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Bibliothekar

Der Übergang des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access ist überfällig. Doch zuerst müssen wir das Diktat des Journal-Impact-Faktors brechen...
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Wie originell sind eigentlich Ihre Hypothesen?

Je tiefer Forschung ins Unbekannte vorstößt, desto mehr nicht-replizierbare Resultate muss sie erzeugen. Und in vielen Fällen ist das gut so!
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