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Diese 7 Tricks können dein Laborleben verändern

(15.8.15) Was haben Katzenschaufeln, Nylonstrümpfe und löchrige Teelöffel gemeinsam? Regelmäßige Laborjournal-Leser kennen die Antwort.

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Die Rubrik "Labortricks" im Laborjournal-Heft zeugt seit vielen Jahren vom Einfallsreichtum unserer Leser. Geldmangel, der Wunsch, sich die Arbeit leichter zu machen, oder auch schierer Erfindungsgeist führten dabei gelegentlich zu genial-kurioser Zweckentfremdung von Alltagsgegenständen.

 

 Eine Reise durch das Laborjournal-Archiv:


1. Geltransport mit Katzenschaufel

 

Ein glibberiges Agarosegel von der Gelkammer zum Ethidiumbromid-Bad und weiter zum UV-Tisch wuppen – das kann eine rechte Sauerei sein. Ein Werkzeug für den stilvollen und sauberen Geltransfer fanden Christoph Geiger und Stefanie Jäger im Zoogeschäft: eine Katzenschaufel. "Die Gele lassen sich damit wunderbar transportieren und die überschüssige Ethidiumbromid-Lösung läuft durch die Öffnungen einfach ab.", schrieben Geiger und Jäger in Labortipp #166.

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2. Nährmedium-Platten mit Lebensmittel-Agar

Die Nährstoffe, auf denen Bakterien und Pilze in Petri-Schalen heranwachsen, geliert man üblicherweise mit reinem Agar-Agar aus dem Laborbedarfskatalog. Muss aber gar nicht sein, wie wir in Labortipp #164 erfuhren: Lebensmittel-Agar aus dem Supermarkt (Veganern bekannt als Gelatine-Ersatz) tut's auch und ist halb so teuer.

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3. Aquariumkies statt Trockeneis

 

Trockeneis macht zwar schön kalt, aber verdunstet auch in Windeseile. Euros, die im Abzug verschwinden. Günstiger und sogar schneller kann man seine Proben in -80 °C kalten Aquarium-Kies kühlen, meinen Tony Ismalaj und Dan L. Sackett vom National Institute of Child Health and Human Development der NIH in Bethesda, USA (Anal. Biochem., 2015, 474, 38-9). Wir haben in Labortipp #188 ausführlich darüber berichtet.

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4. Schockgefrieren mit Damenstrümpfen

Ein Laborjournal-Klassiker ist Tipp #45: Wenn man Proben im Stickstoffbehälter schockgefriert, sollte man sich vorher überlegen, wie man sie bei Bedarf wieder aus den Tiefen des Behälters herausbekommt. Damenstrümpfe aus Nylon sind eine elegante Lösung.

5. Durchlöcherter Teelöffel als Zellkultur-Schöpfkelle

 

 Tanja Stachon (damals Ruhr Universität Bochum) hatte ihren handwerklich begabten Vater eingespannt, um einen handelsüblichen Teelöffel in eine Mini-Schöpfkelle für die Zellkultur-Arbeit umzufunktionieren. "Der Transport der Gewebestücken mit dem Alfred-Löffel funktioniert praktisch ohne Geklecker.", berichtetet sie in Labortipp #102.

6. Über-Kopf-Mixer mit Teilen aus dem Schiffsmodellbau

 

Um mit Bausätzen für Modellschiffe zu spielen, ist man nie zu alt. Und wenn aus Ruderhorn und Elektromotor ein gleichmäßig rotierender Mixer für Probenröhrchen entsteht, ist das um so besser für das Laborbudget (Labortipp #8).

7. Western-Blot mit Diät-Drink

Der Diät-Drink "Slimfast" war in den Neunzigern mal groß in Mode. Ob man damit wirklich abnehmen kann, sei dahingestellt. Aber in Labortipp #5 berichtete Uli Müller (damals FU Berlin), dass ein Anteil von 1-4 % Slimfast im Western-Blot-Blockierpuffer oft Wunder wirkt. Und einen angenehmen Schoko-Duft im Labor verströmt.

 

Hans Zauner

- Sie kennen auch einen Labortrick? Schreiben Sie uns!

- Archiv: Labortricks #1 - #189



Letzte Änderungen: 01.10.2015

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