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Urlaubsevaluation

Erlebnisse einer TA (92)

Annette Tietz


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Die TA

Die Sonne lacht, wir steuern den Sommermonaten entgegen. Das bedeutet auch: Urlaubszeit! Ja, liebe Chefs, auch dieses Jahr! Und ja, die Zahl der Urlaubstage wird jedes Jahr wieder neu von Null auf 30 hoch gesetzt.

Ich weiß ja nicht, wie das bei Ihnen ist mit dem Urlaubsantrag. Sicher müssen Sie auch auf einem dafür vorgesehenen Zettel ihren Wunsch-Urlaubszeitraum eintragen, die dafür benötigten Urlaubstage angeben und ihn dem Chef zum Unterschreiben vorlegen. Und zu allem Überfluß sehen Sie dabei auch gleich, wie wenige Resturlaubstage Ihnen noch bleiben...

Vielleicht sollte sich der Urlaubsanspruch nach dem aktuellen Gesamtzustand der Arbeitnehmer richten – und nicht pauschal für jeden 30 Tage pro Jahr betragen. Man könnte dann etwa anhand eines Fragebogens die benötigten Urlaubstage selbst ausrechnen. Probieren wir es mal:

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Frage eins: Fühlen Sie sich urlaubsreif? „Nein“ – Wieso halten sie dann diesen Zettel in der Hand? „Ja“ – Plus fünf Tage! „Ja, ich bin fix und fertig“ – Plus sieben Tage! „Oh ja, ich komme im Dunkeln und gehe im Dunkeln“ – Schalten Sie das Licht an!

Ergebnisse zurückhalten hilft

Frage zwei: Können Sie sich an Ihren letzten Urlaub erinnern? „Ja, das ist noch nicht so lange her.“ – Und jetzt schon wieder? „Nein, nicht mehr so richtig.“ – Plus zwei Tage! „Ich lebe seit Monaten im Labor.“ – Haben Sie genug zu essen und zu trinken? Plus fünf Tage!

Frage drei: Sind Ihre freien Tage für alle gut zu überbrücken? „Ja, es wird eh fast keiner merken, dass ich weg bin.“ – Na dann los, plus drei Tage! „Ja, die Projekte sind so aufeinander abgestimmt, dass ich bedenkenlos wegfahren kann.“ – Sehr gut, plus zwei Tage! „Es wird schwierig, meinen Chef davon zu überzeugen, dass meine Abwesenheit folgenlos sein wird.“ – Dann halten Sie die letzten Ergebnisse etwas zurück und legen Sie diese dann zusammen mit ihrem Urlaubsantrag dem Chef vor. Das hilft! Plus zwei Tage.

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Frage vier: Was macht Sie so sicher, dass sie unbedingt jetzt Urlaub brauchen? „Naja, irgendwann muss man den doch nehmen, oder?“ – Falsch, müssen Sie nicht. Minus einen Tag! „Das Sauwetter hält doch keiner aus!“ – Stimmt, also los geht‘s. Plus zwei Tage! „Ich kann das Mensaessen nicht mehr sehen.“ – Sehr gut, genießen Sie mal wieder gute Küche. Plus zwei Tage!

Frage fünf: Was werden Ihre Kollegen denken, wenn Sie weg sind? „Ich habe keine Kollegen.“ – Super, dann muss auch keiner Ihre Arbeit übernehmen. Plus zwei Tage! „Ich besteche die schon seit Jahren mit Kuchen und bringe was aus dem Urlaub mit“ – Top! Genehmigt, plus drei Tage! „Die merken gar nicht, dass ich weg bin.“ – Liegt das an Ihnen oder an denen? Nee, dafür gibt‘s keinen Zuschlag!

Frage sechs: Wie werden Sie sich nach dem Urlaub fühlen? „Großartig, ich werde vor Arbeitseifer sprühen.“ – Geht doch! Plus zwei Tage! „Nach so einer Auszeit fällt es mir immer schwer zurückzukommen.“ – Na, dann bleiben Sie lieber nicht zu lange weg! Plus ein Tag! „Vielleicht bleibe ich gleich im Süden und eröffne eine Tauchschule?“ – Wozu dann dieser Zettel?

Alles beantwortet und Urlaubstage zusammengezählt? Ergebnis unter zehn Tagen? – Warten Sie noch ein bisschen. Urlaub lohnt sich nur, wenn sie wirklich urlaubsreif sind! Oder zwischen zehn und 15 Tagen? – Schnell unterschreiben und ab zum Chef, aber vergessen Sie den Stapel mit den Ergebnissen nicht! Etwa mehr als 15 Tage? – Sofort ab an den Strand! Lassen Sie aber die UV-Brille im Labor, die sieht dort nicht so schick aus.



Letzte Änderungen: 01.08.2018


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