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Buchbesprechung

Kai Krämer


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Naturtafeln 2013

Kalender
Verlag: Dumont Kalenderverlag; Auflage: 1 (24. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832022260
ISBN-13: 978-3832022266
Preis: 26,99 EUR





Verborgene Welten 2013: Life Sciences

Kalender
Verlag: Dumont Kalenderverlag; Auflage: 1 (24. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832022252
ISBN-13: 978-3832022259
Preis: 34,99 EUR





Das Naturalienkabinett des Albertus Seba 2013

Kalender
Verlag: Dumont Kalenderverlag; Auflage: 1 (24. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3832023054
ISBN-13: 978-3832023058
Preis: 39,99 EUR



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Stillleben - Naturkunst-Kalender

Verborgene Welten gibt es im gleichnamigen Life-Sciences-Kalender aus dem Dumont-Verlag zu entdecken. In zwölf Bildern zeigt der hochformatige Kalender mit den Maßen 50 × 69 Zentimeter kleine Dinge ganz groß. Während der botanisch interessierte Betrachter gebannt auf die 4.000-fach vergrößerte Oberfläche eines Reisblatts blickt, freut sich der Zoologe über den Kopf eines Blattlauslöwen. Der Mediziner identifiziert grüne Kügelchen als Enterokokken und phantasievolle Zeitgenossen müssen fürchten, dass sie im Traum von der stachligen Klaue einer Lausfliege gepackt werden. Die Aufnahmen, die in der Mehrzahl mit einem Raster-Elektronen-Mikroskop erstellt wurden, richten sich nicht nur an Wissenschaftler, die mit dieser Technik etwas anzufangen wissen; kurze Beschreibungen in Deutsch und Englisch erklären das Gesehene auch für Laien.

Verantwortlich für diese beeindruckenden Perspektiven sind die Biologin Nicole Ottawa und der Fotograf Oliver Meckes aus Reutlingen. Das Duo arbeitet seit 1994 als „Eye of Science GbR“ zusammen und hat sich mikroskopischen Techniken verschrieben. Aushängeschild ist das eigene Labor für die Raster-Elektronen-Mikroskopie, in dem die meisten Aufnahmen entstehen. Für 35 Euro kann sich der Betrachter jeden Monat an der Ästhetik der vergrößerten Natur erfreuen.

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Produktives Pipettieren von 1 bis 384 Kanälen mehr

Die Natur vor der Haustür präsentiert ein weiterer Dumont-Kalender in Form von Naturtafeln. Hierfür braucht es weder komplizierte Mikroskopietechniken noch wissenschaftlichen Sachverstand. Die Naturtafeln begeistern die Hausfrau und die Wohngemeinschaft gleichermaßen. Der Hochformat-Kalender (50 × 69 Zentimeter) zeigt auf sechs Seiten verschiedene Aspekte der greifbaren Natur, von Küchenkräutern über geschützte Pflanzen bis hin zur Vogelwelt. Auch die Frage nach dem Aussehen eines Zanders, dessen Filet man vielleicht gestern verspeist hat, wird auf der Tafel Süßwasserfische beantwortet. Diese liefert zudem Informationen über die Größe und die Verbreitung der Fische. Nicht zuletzt die exotischen Früchte mit Angabe von Herkunft, Inhaltsstoffen und Bau der Pflanzen prädestinieren die Naturtafeln für einen Platz in der Küche. Wer schon als Kind gern im „Kleinen Naturführer“ blätterte, der findet für 27 Euro einen Wandbehang, der auch nach Ablauf des Kalenderjahres nicht langweilig wird.

Wie man die Natur im 18. Jahrhundert sah, zeigt Das Naturalienkabinett des Albertus Seba. Hier macht schon allein der Name des Querformat-Kalenders (69 × 50 Zentimeter) aus dem Dumont-Verlag neugierig. Wer ist Albertus Seba und was hat es mit diesem geheimnisvollen Kabinett auf sich, fragte sich der Rezensent. Die Erklärung liefert die informative Rückseite des Kalenders. Seba (1665-1736) war ein deutsch-holländischer Apotheker. Er interessierte sich für die im 17. Jahrhundert aufblühende Naturforschung und sammelte Präparate aus dem Tier- und Pflanzenreich. Sein Naturalienkabinett wurde bald sehr umfangreich. Wohl auch, weil er viele Objekte von Seefahrern erhielt, die im Hafen seiner Heimatstadt Amsterdam landeten. Die Darstellung seiner Sammlung in Buchform, des Thesaurus, erlebte Seba nur zum Teil. Zwei der vier Bände erschienen erst Jahre nach seinem Tod. Die Erstellung von über 400 Kupferstichen machte das Werk sehr aufwendig und teuer, zumal die Abbildungen anschließend von Hand koloriert werden mussten. Mit vollständig erhaltenen Ausgaben des Thesaurus lassen sich heute Auktionspreise von mehr als 300.000 Euro erzielen. Dieser Kalender ist günstiger: Für 40 Euro bekommt man in Form des Kalenders ein kleines Stück Wissenschaftsgeschichte, das auf zwölf Seiten allerhand merkwürdiges Getier zeigt.

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Letzte Änderungen: 07.12.2012


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