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Verhandlungssache

Emeriti – Forschen oder Ruhestand?

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 (14. März 2012) Was tun, wenn man 65 ist, aber noch keine Lust aufs Seniorenheim hat? Bleibt am Ende nur Auswandern? Laborjournal hat sich informiert, wie die Ruhestandsregelung derzeit aussieht. Außerdem sprachen wir mit dem Immunologen Klaus Rajewsky, der bis zu seiner Emeritierung am Kölner Institut für Genetik arbeitete und danach an die Harvard Medical School in Boston ging, um dort eine neue Professur anzutreten. Inzwischen ist er wieder nach Deutschland zurückgekehrt – ans MDC Berlin – und denkt noch lange nicht ans Aufhören.



Forschen bis zum Umfallen, oder Altenteil mit 65? In regelmäßigen Abständen flammt die Diskussion um die Ruhestandsregelung für Wissenschaftler in Deutschland auf – immer dann, wenn wieder ein hochverdienter Altprofessor in die USA abwandert. Gerne schimpft man dann auf Beamtenrecht und Hochschulbürokratie: Zu starr, überholt, nicht wettbewerbsfähig. Ist die Regelungswut in Deutschland wirklich so groß? Was hat sich in den letzten Jahren in der Sache getan?

 

Verlorenes Wissen

Durch deutsche Labors geht ein Gespenst. Es heißt Rente. Gemeint ist nicht die umstrittene Rente mit 67, sondern die Situation, in die Wissenschaftler geraten, wenn sie das gesetzliche Rentenalter erreichen. Denn dann ist meist Schluss mit Forschen. Dann heißt es: Schreibtisch räumen, Schlüssel abgeben und Tschüss!

Im Grunde ist das auch gut so – der Nachwuchs will schließlich auch irgendwann an den Speck. Es sei denn, es handelt sich um Spitzenforscher, natürlich allesamt Professoren, die meisten davon hochdekoriert. Wenn die ausscheiden müssen, obwohl sie noch weiter machen können und wollen, geht dem Land teuer bezahltes Know-how und viel Prestige verloren. Und tatsächlich sind in den letzten zehn Jahren eine ganze Reihe Forscher im Rentenalter in die USA abgewandert, darunter der Genetiker Klaus Rajewsky, der Bienenforscher Bert Hölldobler und der Schweizer Nobelpreisträger für Chemie, Kurt Wüthrich.

Für ein Land, das sich selbst gerne als „Wissensrepublik“ bezeichnet, sind das schlechte Nachrichten. Nur, wer ist Schuld an der Misere? Wird einfach zu wenig verhandelt, schöpfen Hochschulen und Institute ihren Handlungsspielraum nicht aus?

Ordentliche Professoren einer Hochschule gehören zu den Landesbeamten. Erreichen sie die Altersgrenze, gehen sie im Regelfall in Pension. Diese ist im Gegensatz zur Rente, die der Bund regelt, Ländersache. Spätestens seit der Föderalismusreform von 2006 können die Länder die Regelungen rund um die Pension ändern, ohne sich an Vorgaben des Bundes zu halten. Und das tun sie auch – in fast allen Ländern gibt es die Möglichkeit, die Altersgrenze um einige Jahre zu verschieben. So ist in Berlin erst mit 68 endgültig Schluss, in Niedersachsen sogar erst mit 70. 

Schluss heißt unter anderem, dass die Mitgliedschaft an der Hochschule erlischt. Das gilt allerdings nur für Pensionäre – Emeriti bleiben für immer Hochschulmitglied. Den Lehrstuhl und den damit verbundenen Forschungsetat müssen sie zwar auch abgeben. Wichtige Rechte aber bleiben ihnen erhalten, etwa die Infrastruktur der Uni zu nutzen, in Gremien der universitären Selbstverwaltung gewählt zu werden, zu lehren, Prüfungen abzunehmen oder mit dem Briefkopf der Uni zu kommunizieren. „Aber das ist eine Personalkategorie, die langsam ausläuft“, erklärt Andreas Kreßler, Personalchef der HU Berlin. Emeritus wird nur, wer vor einem bestimmten Zeitpunkt als Professor berufen wurde, für die meisten Bundesländer gilt hierfür das Jahr 1978.

Für die meisten Professoren kommt also irgendwann die Pensionierung. Das bedeutet aber nicht notwendigerweise das Aus für die Forschung. „Man muss dann eben eine neue Konstruktion finden“, sagt Kreßler. Denn Universitäten können im Rahmen eines Vertragsverhältnisses Mitarbeiter anstellen, ihnen Räumlichkeiten und Geld zur Verfügung stellen und ihnen auch Rechte einräumen. Solche Konstruktionen werden derzeit an einigen Unis entwickelt. „Für die Lehre haben wir inzwischen das Modell Seniorprofessur, und wir sind dabei, so etwas ähnliches auch für die Forschung zu etablieren“, sagt Kreßler. Die Seniorprofessur gibt es an der HU Berlin seit 2008. Formal handelt es sich dabei um eine besonders ausgestaltete Form der freien Mitarbeit, welche die Uni ohne weitere Gesetzesänderungen einführen konnte.

Ein anderes Modell probt man derzeit in Niedersachsen. Dort wurde 2008 die Niedersachsen-Professur eingeführt. „Wer sie bekommt, dem wird an seinem Lehrstuhl eine Extra-Professur eingerichtet“, erläutert Rüdiger Fischer, Pressesprecher am Landesministerium für Wissenschaft und Kultur. „Seine vorherige Stelle wird nachbesetzt.“ Das Geld für die neue Stelle kommt von der VolkswagenStiftung. Besonders üppig sind diese Mittel zwar nicht – in der letzten Runde kamen auf fünf Forscher für jeweils drei Jahre insgesamt 1,16 Millionen Euro. Aber immerhin gehören die Geförderten damit weiter zum Lehrstuhl. „Dadurch haben sie auch die Möglichkeit, an Drittmittel zu kommen, das ist ja sonst sehr schwierig“, so Fischer.

Für Wissenschaftler an Forschungsinstituten, wie zum Beispiel dem MDC Berlin, ist die Sache meist einfacher. Zwar enden die Mitarbeiterverträge dort automatisch mit Erreichen der Altersgrenze, wie Hans-Joachim Seehrich, MDC-Personalchef, erklärt. „Aber dann kann man einen neuen Vertrag abschließen.“ Während an der Uni der alte Lehrstuhl neu besetzt werden muss, ist hier keine zusätzliche Stelle nötig. Das macht die Hürde niedriger, weil nicht unbedingt zusätzliche Mittel aufgetrieben werden müssen.

Alle diese Möglichkeiten und Maßnahmen haben zwei Haken: Sie sind meist befristet und einen Anspruch darauf gibt es nicht. Wenn die zuständige Institution nicht mitzieht, ist die Sache aussichtslos – dann bleibt tatsächlich nur der Weg ins Ausland. 


Miriam Ruhenstroth
Foto: Fritz/photocase.com

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Vibrierende Wissenschaft – Gespräch mit Klaus Rajewsky, MDC Berlin


Klaus Rajewsky trat nach seiner Emeritierung 2001 eine Professur an der Harvard Medical School in Boston, USA, an. 2011 kam er ans MDC Berlin. Rajewsky hat unter anderem die konditionelle Mausmutagenese mit entwickelt und gezeigt, dass B-Zellen die Ursprungszellen des Hodgkin-Lymphoms sind.

Laborjournal: Als Sie vor elf Jahren das Rentenalter erreichten, sind Sie nach Harvard gegangen. Hat Ihnen das Institut für Molekulargenetik in Köln damals gar nicht angeboten, trotz Emeritierung weiter zu arbeiten?

Klaus Rajewsky: Doch, so ein Angebot gab es, so war das ja gar nicht. Aber es war eben eines, mit dem man nicht mehr so richtig arbeiten konnte. Das hätte jedes Jahr verlängert werden müssen, die Fakultät oder das Institut hätten zustimmen müssen. Diese Art von Einschränkungen eben. Einen Doktoranden kann man dann schon gar nicht mehr nehmen, wenn man nicht weiß, ob es im nächsten Jahr weitergeht.

War das Angebot auch vom Gehalt her unattraktiv?

Klaus Rajewsky: Das Gehalt war überhaupt keine Motivation bei diesen ganzen Bewegungen nach Amerika und zurück. Es ging einfach nur um die Frage, ob ich meine Gruppe weitermachen kann. Das hätte ich in Köln auch machen können und vielleicht wäre es auch gar nicht so schlecht gewesen. Aber es war eben nicht klar, wie lange das gehen würde. Und dann gab es bei mir noch eine spezielle Situation. Mein Vater war Biophysiker und Max-Planck-Direktor, und ich hatte damals mitbekommen, wie dessen Emeritierung ablief. Das war extrem unangenehm für ihn. Ich habe mir damals gesagt, wenn ich jemals in die Wissenschaft gehen sollte, dann will ich gar nicht erst in diese Problematik reinkommen.

Da kam die Einladung aus Harvard gerade recht. Was hat man Ihnen angeboten?

Klaus Rajewsky: Da wurde extra eine Professur für mich geschaffen. Ohne Zeitbegrenzung. Und meine Drittmittel kriegte ich – oder auch nicht. Das lief sehr gut so.

Warum sind Sie zurückgekehrt?

Klaus Rajewsky: Da gab es zwei Gründe. Der eine war, dass wir uns hier in Berlin eine Wohnung gekauft hatten, weil wir dachten, dass wir irgendwann wieder nach Deutschland zurückkehren würden. Damals war Walter Birchmeier Direktor am Max Delbrück Centrum (MDC). Der hörte davon und fragte mich, ob ich nicht ans MDC kommen will. Zehn Jahre, nachdem ich wegen dieser Emeritierung weggegangen war, so einen Anruf zu kriegen, hatte schon eine gewisse Ironie – und das war natürlich sehr motivierend.

Was war der zweite Grund?

Klaus Rajewsky: Vor ungefähr drei Jahren fing die Drittmittel-Situation in Amerika an, sehr viel schlechter zu werden. Zuerst gab es beim Budget der National Institutes of Health (NIH) einfach keinen Anstieg mehr – das war eine dramatische Erfahrung, weil das Budget vorher ja schrittweise verdoppelt worden war. Und jetzt ist es sogar so, dass es real leicht runter geht. Absolut verheerend.

Und ohne Drittmittel geht es nicht? Hatten Sie keine Grundfinanzierung?

Klaus Rajewsky: Die Grundfinanzierung von den Instituten oder Universitäten, die es hier in Deutschland gibt, ist nicht zu vergleichen mit dem, was Sie in Amerika bekommen. Dort gibt es solche Privilegien nicht per Vertrag. In Boston hatte ich als Grundfinanzierung eine Sekretärin und ein bisschen Subvention für die Mäuse. Und das war’s. Die Mittel kommen in erster Linie über die Grants. Wenn man die hat, ist es gut, egal wie alt man ist. Und wenn man die nicht mehr hat, dann hört die Forschung eben auf. 

Aber in der Summe ist das NIH-Budget ja immer noch ganz erheblich. Da sollte doch zumindest für die Spitzenleute noch genug da sein, oder?

Klaus Rajewsky: Vielleicht schon, aber es wird für alle schwieriger, Drittmittel zu bekommen. Und dann schreibt man eben mehr Anträge. Das ergab eine Situation, in der man ununterbrochen Anträge pinseln musste, damit man sein Forschungsgeld noch bekam. Das ist nicht sehr angenehm und nicht sehr produktiv. Da fand ich die Bedingungen hier doch viel besser. Und dann habe ich mich noch für einen Advanced Grant des European Research Councils (ERC) beworben. Den habe ich bekommen, und jetzt bin ich hier.

Sehen Sie das System der fast ausschließlich über Drittmittel finanzierten Forschung in den USA nach dieser Erfahrung kritisch?

Klaus Rajewsky: Nein, ich finde die Drittmittelförderung nach wie vor sehr gut. Konkurrenz ist gesund. Wer ein gutes Projekt hat, soll das Geld kriegen, und wer ein schlechtes hat, soll es nicht kriegen. Das amerikanische System hat bisher auch bestens funktioniert, mit diesen Individual-Grants, das ist ja eigentlich das Markenzeichen des Systems.

Aber krisenfest ist diese Art der Förderung nicht...

Klaus Rajewsky: Ja, in dem Moment, wo das Geld knapp wird, funktioniert das nicht mehr. Dann wird es zur Lotterie, auch für die guten Leute.

Hier haben Sie mit dem ERC-Grant über rund 2,5 Millionen Euro nicht nur reichlich Drittmittel, sondern auch das, was Sie in Köln damals vermissten: Einen unbefristeten Vertrag...

Klaus Rajewsky: Ja, aber die Programme am MDC werden alle fünf Jahre begutachtet, und das ist eine scharfe Begutachtung. Aber so lange die Arbeit gut läuft, kann sie weitergehen.

Wurde da speziell für Sie eine Ausnahme geschaffen, oder haben sich mittlerweile einfach die Bedingungen für Wissenschaftler, die das Rentenalter erreichen, verbessert?

Klaus Rajewsky: Das ist, soweit ich weiß, immer noch ein ungelöstes Problem. Es gab zwar eine große Diskussion, die auch dadurch ins Rollen kam, dass ich damals abgewandert bin. Es gab viele Artikel, auch in Nature, und dann ist eine ganze Menge passiert. Senior-Professuren wurden geschaffen, und es gab Stiftungen, die sich engagierten. Auch die Universitäten können Professuren mittlerweile für eine bestimmte Zeit verlängern.

Aber?

Klaus Rajewsky: Aber alle diese Sachen sind immer zeitlich limitiert. Das finde ich sehr problematisch. Wie wollen Sie noch Mitarbeiter anlocken, wenn die wissen, dass möglicherweise in zwei Jahren einfach Schluss ist?

Was glauben Sie, warum gibt es diese Limitierungen?

Klaus Rajewsky: Das Problem ist, dass die Leute in Europa diese unglaublichen Pfründen ansammeln. Wenn man hier erfolgreicher Wissenschaftler ist, dann kommt noch eine Assistentenstelle vom Institut und noch drei TAs und noch mehr laufender Etat und so weiter. Dann ist man so ein richtiger Großbauer. Aber es ist eigentlich klar, dass so etwas nicht einfach unbegrenzt weitergehen kann. Da sagt die junge Generation irgendwann zurecht, „Jetzt wollen wir auch mal ran“.

Welche Pfründe hat Ihnen das MDC angeboten?

Klaus Rajewsky: Hier am MDC habe ich eine, für amerikanische Verhältnisse, sehr angenehme Grundförderung. Die reicht natürlich nicht aus, um die Gruppe zu machen, wie ich das gewohnt bin. Insofern brauche ich schon auch Drittmittel, jetzt eben erst mal den ERC-Grant.

Haben Sie mit der Arbeit hier schon richtig angefangen?

Klaus Rajewsky: Ja, das Labor wurde schon letztes Jahr eingerichtet. Das fand ich vom MDC ganz toll, das hat mir eine TA und eine Wissenschaftlerin bezahlt, die in Boston gearbeitet haben, um Know-how von dort hierher zu transferieren. Wir sind jetzt 14 Leute, die Labors laufen, wir haben die Mäuse transferiert – also alles bestens.

Haben Sie schon Anschluss gefunden, zu anderen Arbeitsgruppen zum Beispiel?

Klaus Rajewsky: Wir haben ein großes Projekt mit vielen Seitenästen. Da geht es um Mausmodelle von menschlichen Lymphomen, wie dem Hodgkin-Lymphom. Darüber haben wir eine langjährige Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Bernd Dörken hier am MDC, das passt jetzt natürlich sehr gut. Wir versuchen rauszukriegen, wie die Pathogenese von diesen Lymphomen funktioniert. Da geht es auch viel um mikro-RNAs, die dabei eine große Rolle spielen. Auch mit meinem Sohn, Nikolaus Rajewsky, kooperiere ich dazu schon seit vielen Jahren. Der baut gerade das Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB) am MDC auf, und wir werden natürlich auch eng zusammenarbeiten. 

Was nehmen Sie aus Harvard an Erfahrungen mit?

Klaus Rajewsky: Also, ich bin ja schweren Herzens aus Amerika weggegangen, das kann ich Ihnen sagen. Das war eine wunderbare Zeit. Boston ist ein Zentrum, wie es das wahrscheinlich auf der Welt nicht noch mal gibt, was die Dichte von Spitzenwissenschaftlern angeht. Das vibriert dort richtig.

Wie äußert sich das, dieses Vibrieren?

Klaus Rajewsky: Die Leute dort sind wirklich an Wissenschaft interessiert, die sind interessiert an dem, was sie und auch was die anderen machen, und man redet darüber. Das ergibt ein unglaublich lebendiges Klima. Das Maß an Engagement, das die Leute da beruflich haben – und das gilt nicht nur für die Wissenschaftler – das ist wirklich großartig.

Fehlt Ihnen das hier?

Klaus Rajewsky: Die Tradition ist hier schon ganz anders. Die ganze Philosophie, dass das Leben zerfällt in das berufliche Leben und das sogenannte Privatleben, das sieht man in Amerika nicht so. Das ist nicht so eine Urlaubsgesellschaft. Die Einstellung zur Arbeit ist eine andere. Weil die Leute alle meinen, sie müssten es irgendwie selbst schaffen. Das hat natürlich auch Kehrseiten, man verliert leicht seinen Job, und die Leute können sich Urlaub oft gar nicht leisten. Aber man klagt dort nicht, was ja in Europa Teil der Kultur ist. In Amerika schaut man eher, wie man es irgendwie besser machen kann.

Vielleicht können Sie ja einen Teil dieser Mentalität hier etablieren?

Klaus Rajewsky: Ich habe einen Teil der Gruppe mitgebracht, und ich denke nicht, dass wir hier unseren Stil stark ändern wollen. Ich finde hier ja auch viel Positives vor. Berlin ist eine tolle Stadt, der Campus ist herrlich, die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Der Spirit, der in Boston herrscht, das kann man nicht so leicht transplantieren, das ist wirklich was ganz Spezielles. Aber jetzt bin ich von dort weg, jetzt müssen wir erst mal sehen, wie es weitergeht.


Interview: Miriam Ruhenstroth
Foto: MDC Berlin

Text und Interview sind in Laborjournal 3/2012 erschienen.



Letzte Änderungen: 26.03.2012
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