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Beiträge zur Biochemie seltsamer Lebewesen

jetzt im Laborjournal-Archiv

(23.09.2005)Es ist wichtig spektakulär zu forschen, noch wichtiger aber ist es, an Spektakulärem zu forschen. Angespornt durch das Beispiel der Universitäten Leipzig, Düsseldorf und Köln, wo esoterische Forschung betrieben wird, ohne dass die entsprechenden Professoren von ihren Fakultätskollegen auch nur krumm angeschaut werden, hatte die Laborjournal-Redaktion Anfang dieses Jahres beschlossen, ihre Forschungsaktivitäten ebenfalls derartigen geistigen bzw. geisterhaften Phänomenen zu widmen. Zum höheren Heile der Menschheit und zum eigenen Ruhme.

Zugegeben gegen Hamer und Hahnemann können unsere seltsamen Lebewesen in punkto Seltsamkeit nicht immer anstinken. Manche von ihnen, wie die Alien oder die Orks, strapazieren ja nicht einmal physikalische Grundgesetze. Dennoch erfreut sich die Serie bei unseren Lesern reger Aufmerksamkeit. Auf wenige Artikel gibt es so viele Rückmeldungen, Nachfragen, Kommentare und Kritik wie auf die Beiträge zur Biochemie seltsamer Lebewesen. Wir schließen daraus, dass der Drang des deutschen Forschers nach echtem Neuland ungebrochen ist - trotz Universitäts-Bürokratie, trotz Bulmahnscher Pseudoreformen, trotz der andauernden Verschlimmbesserung durch amtlich bestallte Wissenschaftspolitiker.

Das lässt hoffen.

Lästig fielen uns allerdings die häufigen Bitten, doch diese oder jene Ausgabe der Beiträge nachzuliefern, da die entsprechende Laborjournal-Ausgabe verloren gegangen sei. Das Porto lief ganz schön ins Geld. Die Redaktion hat sich deswegen entschlossen, die Beiträge ins Netz zu stellen. Sie finden sie, indem Sie links Archiv anklicken, auf der erscheinenden Seite zum Grafen Dracula runterscrollen und den eleganten Herrn anklicken. Viel Spaß!

Siegfried Bär



Letzte Änderungen: 23.09.2005
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