Der ewige Ursprung des Lebens

12. Oktober 2021 von Laborjournal

Ende September brachte die Hiroshima University eine Pressemeldung mit dem Titel „Answering a century-old question on the origins of life“ heraus. Der Untertitel lautete: „A team of Japanese scientists found the missing link between chemistry and biology in the origins of life“. Ohne weiter auf den Inhalt oder das zugehörige Original-Paper in Nature Communications eingehen zu wollen: Was stört an dem Untertitel?

Schon der Untertitel suggeriert, dass die chemischen Reaktionen, die die Japaner beobachtet haben, sich vor Urzeiten tatsächlich als Vorstufe zur Entstehung des Lebens abgespielt hätten. Das jedoch kann die Origin-of-Life-Forschung in letzter Konsequenz gar nicht feststellen – und zwar schon rein prinzipiell.

Um dieses Dilemma, in dem die Forschung zum Ursprung des Lebens steckt, im Detail klarzumachen, bemühten wir bereits vor zwei Jahren in unserer Kolumne „Schöne Biologie“ die folgenden Beispiele: Diesen Beitrag weiterlesen »

„Ein bisschen Eigeninitiative sollte schon sein“

28. Januar 2014 von Laborjournal

(Zum Thema „Angespannte Arbeitsmarktsituation für promovierte Biowissenschaftler“ schickte uns unser Autor Leonid Schneider die folgende bitterböse SATIRE (!) im Stile der Heute Show)

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Die Arbeitsmarktsituation für junge Akademiker in den Lebenswissenschaften wird zunehmend kompetitiver. Stellen für Hochqualifizierte verschwinden stetig, während immer mehr junge Leute studieren und promovieren. Im Auftrag der Bundesregierung arbeitet daher der hochkarätig besetzte Think-Tank „Zukunft für Lebenswissenschaftler“ an Vorschlägen, die Akademikerschwelle kreativ und produktiv zu lösen. Leonid Schneider hat für das Laborjournal Blog den Leiter dieses Think-Tanks, Dr. Ford Prefect, interviewt.

Herr Dr. Prefect, wie würden Sie die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Lebenswissenschaftler beschreiben?

Prefect: Es gibt meiner Meinung nach zu viel Alarmismus. Ich persönlich finde die aktuelle Situation nicht so dramatisch.

Aber es gibt doch unglaublich viele arbeitsuchende Promovierte…

Prefect: Ja, aber andererseits sind Leute wie Sie, die den ganzen Tag zuhause sitzen und sinnlose Bewerbungsschreiben von ihren Heim-Computern verschicken, vollkommen sicher vor all diesen ansteckenden und gefährlichen Krankheiten, die durch Menschenkontakt am Arbeitsplatz, in den Kantinen und bei den Konferenzen übertragen werden. Alles hat also auch sein Gutes. Diesen Beitrag weiterlesen »

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