Journal Covers, etwas anders (7)

15. November 2013 von Laborjournal

Cell ist zuletzt ja sowieso schon mit etwas ungewöhnlichen Titelblättern aufgefallen (siehe hier und hier). Letzte Woche kam dieses dazu:

Zu dem Comic-Cover schreibt Cell:

The cover tells the story, reported in Xu et al. (pp. 909–921), of an induced pluripotent stem cell (iPSC, shown here in a red t-shirt) that cannot make muscle. When a “bully” researcher tries to steal the postdoctoral fellow working with the iPSC, it’s back to the lab, where the fellow uses a zebrafish model to discover chemicals that can turn the iPSC into muscle. Facing down the bully, the postdoctoral fellow rides high on his success. This concept was adapted from Charles Atlas comic advertisements related to bodybuilding. Cover artwork by Athens Qin.

Kleine grüne Fischlein

12. Mai 2010 von Laborjournal

Warum sind die „kleinen grünen Männchen“ vom Mars eigentlich grün? Weil sie Photosynthese machen können? Eine ganze Handvoll Science Fiction-Romane aus der Pulp-Reihe der 30er bis 50er Jahre proklamierte jedenfalls genau dieses.

Versteckt sich jedoch dahinter womöglich der Traum vom photosynthetischen Menschen, der seinen Energiebedarf wie die Pflanze einzig aus dem Sonnenlicht deckt? Gut möglich. Wobei man sich allerdings im gleichen Atemzug fragen muss, warum die Evolution bisher so gar keine photosynthetischen Tiere hinbekommen hat (abgesehen von Ausnahmen wie der Algen-versklavenden Seeschnecke Elysia chlorotica). Die Bausteine oder Module dazu waren jedenfalls in der Evolutionsgeschichte dauernd parallel verfügbar.

Was indes die Evolution nicht vollbringen konnte (oder wollte), das versuchen inzwischen — wer hätte es gedacht — eine ganze Handvoll Forscher. Zum Beispiel Pamela Silver und ihre Gruppe an der Harvard Medical School. Diese spritzten Zebrafisch-Embryonen einfach mal fluoreszenzmarkierte Blaualgen (Cyanobakterien), welche bekanntlich 50% der gesamten Photosynthese auf Erden machen. Und siehe da, die grünen „Power-Pakete“ nisteten sich über die gesamte Entwicklung stabil in Fischzellen ein (siehe dieses Video). Ganz anders als im Fall von etwa E. coli, die der Fisch sofort eliminiert, scheint dieser also extrem tolerant gegenüber den Blaualgen.

Zwar reichte die Energie, welche die Algen auf diese Art in den Zellen produzierten, dem Fisch natürlich noch lange nicht. Aber was wären Silver und Co. für Forscher, wenn sie nicht bereits einige Ideen zur weiteren Optimierung dieser erzwungenen „Power-Endosymbiose“ hätten.

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