Tschüss, Donald – Tschüss, Vladimir

24. Juli 2018 von Laborjournal

(Manchmal, aber nur manchmal fällt uns Redakteuren auch etwas völlig… also wirklich VÖLLIG Anderes ein. Wie dieser fiktive Dialog…)

„Tschüss, Donald.“

„Tschüss, Vladimir. War schön, mal ein bisschen mehr Zeit mit Dir zu haben. Und Dein Palast ist ja echt der Hammer. War der teuer?“

„Bin ich günstig drangekommen. Ach ja — und vielen Dank nochmal, dass Du denen da draußen gesagt hast, dass man mir trauen kann. Du weißt schon, wegen Euerm Wahlkampf und so.“

„Hab‘ ich doch gerne gemacht, Vladimir. Aber wahrscheinlich kriege ich jetzt deswegen Ärger zuhause. Du weißt ja: Journalisten, Demokraten, Geheimdienst — alles Idioten.“

„Ja, ja — das kenne ich. Sag‘ doch einfach, Du hast dich versprochen und lass dann Gras drüber wachsen. Die Leute, die Dich wählen, wissen ganz genau, dass Du Dich nicht versprochen hast — und die anderen vergessen das irgendwann. Den Trick habe ich auch meinen Freunden in Deutschland verraten. Erstmal so richtig nazimäßig vom Leder ziehen — und dann dementieren. Die Anhänger wissen dann schon, wie es gemeint war.“

„Toller Trick.“

„Und noch was, Donald: Was macht denn eigentlich der Bannon gerade?“

„Steve? Golfspielen, nehme ich an.“

„Der hat doch gerade nichts Wichtiges vor. Den könnten wir doch nach Europa schicken, damit er alle Rechten Nationalparteien im EU-Parlament zu einem Block zusammenbringt. Dann könnten die Europa blockieren, und vielleicht fällt der Sauhaufen von EU dann endgültig in sich zusammen. Dann sind wir endlich wieder alleine. So wie früher.“

„Saugute Idee. Das mache ich. Du hast ja echt ganz schön was auf dem Kasten. Wo hast Du denn sowas gelernt?“

„Das ist geheim.“

„Ach so.“

„Also bis bald, Donald.“

„Bis bald, Vladimir.“

Kai Herfort

Kommen sie schon, die Forscher aus Brexit-Country und Trump’s Nation?

12. September 2017 von Laborjournal

Spätestens seit dem Frühjahr konnte man nahezu überall nachlesen, dass England nach dem Brexit einen Brain Drain an Akademikern erleiden würde — zuletzt unter anderem hier. Bevorzugtes Ziel dieser Kandidaten: Deutschland.

Ähnliches verlautet seit diesem Jahr auch aus den USA, die ja bis dato weithin als DAS Scientific Betterland schlechthin angesehen wurden. So wurde beispielsweise erst letzten Monat der US-Bioklimatologe Ashley Ballantyne von der University of Montana folgendermaßen zitiert:

It used to be that European scientists would come to the US for opportunities. But I think the tides are turning, and there have been several really well-respected, midcareer scientists leaving for institutions in Germany and Switzerland and France [and] England. … In some respects, there’s been a bit of a reverse brain drain.

Donald Trump macht’s offenbar möglich!

Doch kommen tatsächlich Wissenschaftler aus UK oder den USA hierzulande an? Bisher scheint es dazu allenfalls anekdotische Hinweise zu geben — wie etwa denjenigen unseres Sommeressay-Autoren Stephan Feller, der uns vor zwei Wochen via E-Mail wissen ließ:

Im Moment ist gerade ein ‚Fenster offen‘, um tolle Jungforscher aus USA und UK nach Deutschland zu holen (dank Trump und Brexit). Wäre vielleicht auch mal einen Artikel wert.

Konkretes Beispiel: Wir haben in Nature eine W1 Juniorprofessur (tenure track) an der MLU Halle ausgeschrieben und erwarten alleine aus Oxford fünf bis sechs Bewerber. Die Frist ist noch nicht um, daher habe ich noch keinen Gesamtüberblick, aber mindestens ein weiterer Bewerber ist noch von einer US- Eliteuni dabei.

Tja, und weil wir jetzt wirklich ausloten wollen, ob das Thema einen Artikel wert ist, fragen wir hiermit unsere Leser: Gibt es an Ihrer Einrichtung auch bereits Anzeichen für einen derartigen Brain Gain aus den USA und dem UK? Und wenn ja, betrifft das gesteigerte Interesse tatsächlich auch Kandidaten aus den dortigen Elite-Einrichtungen?

Wir sind dankbar für jede Rückmeldung, vor allem für weitere konkrete Beispiele. Entweder gleich hier unten als Kommentar auf diesen Post, oder direkt als E-Mail an die Redaktion.

 

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