„The Origin of Species“, zum 150ten

23. November 2009 von Laborjournal

Laborjournal und Lab Times hatten ja bereits Anfang des Jahres anlässlich des zweihundertsten Geburtstags von Charles Darwin Sonderhefte zum Darwin-Jahr 2009 publiziert. Jetzt ist auch das zweite Darwin-Jubiläum dieses Jahres perfekt: Genau am 24. November 1859 erschien die erste Auflage von The Origin of Species.

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Schwere Kindheit

10. November 2009 von Laborjournal

ratMäuse, die direkt nach der Geburt kurz von ihrer Mutter getrennt werden, sind im späteren Leben anfälliger für stressbedingte Krankheiten. Die Tiere leiden lebenslang an schlechtem Gedächtnis, Antriebsstörungen und Depressionen. Schuld ist neben genetischen Prädispositionen die Epigenetik. Diesen Beitrag weiterlesen »

Pflanzen mit Familiensinn

15. Oktober 2009 von Laborjournal

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Pflanzen erkennen, ob ihre direkten Nachbarn mit ihnen verwandt sind oder nicht. Das behaupten zumindest die Pflanzenforscher um Harsh Bais und Susan Dudley. Mit Geschwistern, so die Wissenschaftler, leben Pflanzen in friedlicher Koexistenz und teilen sich womöglich gar die vorhandenen Nährstoffe, Nicht-Geschwistern dagegen sagen sie umgehend den Kampf an. Diesen Beitrag weiterlesen »

Starker Gegner

13. Oktober 2009 von Laborjournal

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Das Peptid Amyloid-beta (Aβ), der Hauptbösewicht bei Morbus Alzheimer, hat einen Gegenspieler, der es – normalerweise – in Schach hält: das Glykoprotein Reelin. Das schlossen Molekulargenetiker um Joachim Herz, University of Texas Southwestern Medical Center in Dallas, aus einem Experiment an Mäusehirnen. Die Forscher gaben Reelin direkt auf die Hirnschnitte und maßen anschließend die elektrische Aktivität der Neuronen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bildungsneuroforschung

13. Oktober 2009 von Laborjournal

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Max-Planck-Institut für Bildungsforschung — ein Name, der förmlich riecht nach gerunzelter Denkerstirn und Debatten in Ledersesseln. Das stimmt jedoch nicht ganz: auch die Neurowissenschaften haben im Berliner Institut mittlerweile ein Plätzchen gefunden. Wenigstens in der Nachwuchsgruppe von Hauke Heekeren. Diese untersucht unter anderem mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) und Elektroenzephaolografie (EEG) die neurobiologischen Grundlagen der Entscheidungsfindung.

Die jüngsten Früchte dieser Bemühungen durften sie nun in PNAS (Band 106 (42): 17951-56) beschreiben. Diesen Beitrag weiterlesen »

„Ein Chromosom hat’s richtig schwer…

5. Oktober 2009 von Laborjournal
Elizabeth Blackburn (l.) und Carol greider erhielten in diesem Jahr bereits den Paul-Ehrlich(m.)-und-Ludwig-DarmstaedterPreis

Elizabeth Blackburn (l.) und Carol Greider erhielten in diesem Jahr bereits den Paul-Ehrlich (m.)-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis

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Jack Szostak (Foto anlässlich der Verleihung des holländischen Heineken-Preises 2008)

… fehlt ihm erst das Telomer.“

So kalauerten gerade drei LJ-Redakteure irgendwo zwischen Frankfurt und Kassel auf ihrem Weg zur Biotechnica in Hannover. Der Anlass? Via Autoradio vernahmen sie just die Bekanntgabe der Auserwählten für den diesjährigen Medizin-Nobelpreis: Elizabeth H. Blackburn, Carol W. Greider and Jack W. Szostak, alle aus den USA, erhalten den „Preis der Preise“ für ihre Einsichten darüber, wie die Telomere und insbesondere das Enzym Telomerase die Chromosomen über die Zellteilungen hinweg vor vorzeitiger Degradation schützt.

Mehr dazu auf den Websites von Laborjournal und Lab Times.

Geschönte Studie – Gestürzte Kurse – Gefeuerte Manager

30. September 2009 von Carsten T. Rees

sequeEr hätte ein Blockbuster der pränatalen Diagnostik werden können, der neue Test, den das amerikanische Unternehmen Sequenom entwickelt: Früherkennung des Down-Syndroms, nicht durch Entnahme von Fruchtwasser, sondern durch Bluttest der Schwangeren.

Bereits im April teilte das Unternehmen mit, dass es bei der Studie zu diesem Test zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Nun liegt der Abschlußbericht der damals gestarteten Studie vor. Diesen Beitrag weiterlesen »

Data not shown

28. September 2009 von Laborjournal

blog11Forscher teilen ihre Daten offenbar viel weniger gern mit ihren Kollegen, als sie eigentlich müssten. Eine frische Studie zum „Data Sharing“ in PLoS ONE kommt jedenfalls zum Ergebnis, dass nur in einem von zehn Fällen die „Bittsteller“ die Daten tatsächlich bekamen.

Explizit hatten die Autoren der Studie nach unveröffentlichten Daten aus Artiklen in  PLoS-Journalen gefragt. Wie viele andere Zeitschriften verlangt auch PLoS als Voraussetzung für die Publikation, dass die Autoren sämtliche Daten, die für die Veröffentlichung relevant sind, auf Nachfrage an ihre Kollegen weitergeben.

Neun von zehn Autoren haben also ganz klar die sogenannte Data Sharing Policy von PLoS verletzt (siehe etwa hier). Streng genommen müsste PLoS die entsprechenden Artikel öffentlich zurückziehen.

(Update: Siehe zum Thema auch dieses frische Editorial auf Lab Times online)

Who you gonna call? GHOSTBUSTERS!

23. September 2009 von Laborjournal

Ghost

Zum Thema ‚Medical Ghostwriter‘ steht unter der Überschrift „Reges Treiben“ auf Seite 10 der aktuellen Laborjournal-Ausgabe:

Nicht selten verbergen sich „Geister“ hinter den Autorenlisten medizinischer Paper. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die das Journal of the American Medical Association (JAMA) kürzlich vorstellte. Über Online-Fragebögen erhielten die Autoren Antwort zu 630 Artikeln aus sechs medizinischen Top-Journalen. Ergebnis: 7,8 % davon sollen unter kräftiger Mithilfe von Ghostwritern entstanden sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

PubMed bizarre

17. September 2009 von Laborjournal

fart

Manchmal kommt ernst gemeinte Forschung ziemlich komisch daher. Zum Beispiel wenn es um die schädlichen Folgen des Kaugummi-Verschluckens für den Magen-Darmtrakt geht. Oder eine Fallstudie, in der die Autoren mit Mikroskopie und Färbetechnologie frische von kurz getragener Unterwäsche unterscheiden — um potenzielle Kaufhausdiebe zu überführen. Oder wenn US-Forscher über die Wirksamkeit von Aktivkohle-haltigen Unterhosen oder Einlagen berichten, mit denen Probleme minimiert werden sollen, die durch unangenehme Rektaldüfte entstehen.

Dies alles und noch viel mehr fördern seit einiger Zeit zwei Berkeley Studenten aus den Tiefen des PubMed zu Tage — und präsentieren täglich ein Fundstück in ihrem Blog NCBI ROFL. Untertitel: „Real Articles. Funny Subjects“.

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