Wieder wankt ein wohlbekanntes Modell…

5. Oktober 2012 von Laborjournal

… und muss womöglich aus den Lehrbüchern gestrichen werden. Diesmal im Visier: die 30-nm-Chromatinfaser.

Im „Kompaktlexikon der Biologie“ auf wissenschaft-online.de steht etwa noch zur Chromatinstruktur (wie an vielen anderen Stellen auch):

Grundbausteine des Chromatins sind feine fädige, etwa 10 nm dicke Stränge, die Nucleofilamente oder Chromonemen, die aus einer Folge von Nucleosomen aufgebaut sind (Nucleosom). Die Nucleofilamente sind ihrerseits zu einer Überstruktur, der 30-nm-Chromatinfibrille, aufgeknäuelt, die schraubenförmig als Solenoid aufgewunden ist, sodass eine röhrenförmige Struktur entsteht.

Kanadische Forscher schauten jetzt mit neuester 3D-bildgebender Technik tief in intakte Mäusezellen hinein und fanden in den Zellkernen — … nirgendwo irgendwelche 30-nm-Fasern Diesen Beitrag weiterlesen »

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