Leidige Praxisprobleme

13. Februar 2015 von Laborjournal

Kaum einer zweifelt, dass Post-Publication Peer Review (PPPR) prinzipiell eine gute Sache ist. Was kann auch dagegen sprechen, wo und wie auch immer veröffentlichte Arbeiten im Nachgang online weiter zu kommentieren und zu diskutieren? Im besten Fall werden die Ergebnisse und Schlussfolgerungen womöglich robuster einsortiert oder es werden gar neue Ideen und Hypothesen angestoßen. (Ganz abgesehen davon, dass auch echte Flops umgehend entlarvt werden können — wie etwa konkret geschehen in den Fällen der Arsen-Bakterien oder der STAP-Stammzellen.) Im schlechtesten Fall frisst es einfach nur Zeit, aber das tun andere Dinge im Forschungsbetrieb noch auf viel sinnfreiere Weise…

Die konkrete Praxis des PPPR wird dagegen schon kontroverser diskutiert. Ein besonders „heißes“ Thema etwa ist, ob die Kommentatoren anonym bleiben dürfen — oder eben nicht. Selbst die zwischenzeitlich etablierten PPPR-Plattformen sind hier gespalten: Publons oder PubMed Commons lassen beispielsweise keine anonymen Kommentare zu, während PubPeer dagegen Anonymität explizit für wichtig hält.

Die Erfahrungen des Physikers und Postdocs Julian Stirling sprechen allerdings für keine der Varianten — zumindest in der Form, wie sie bislang praktiziert werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Info
Info
Info

Info

Info

Venomtech® nutzt die Wirkung von natürlich produzierten Tiergiften. mehr

Info

Info

Neues Liquid End für die Liquid Handling Station von BRAND ermöglicht neue Anwendungen für Pipettierroboter. mehr

Info

Info

Info

Med. Fachkräfte stehen unter Druck. Helfen Sie die Widerstandsfähigkeit Ihrer Mitarbeitenden zu stärken. mehr

Info

Info

Mit einem Reaktionsgefäß und einer Deep-well-Platte erweitert BRAND das Programm für das Probenhandling. mehr

Info

Info

Einfache Protokolle, hoher Durchsatz, schnelle Prozesse: Wie Sie Ihre SARS-CoV-2 Forschung optimieren mehr

Info

Info

Gesucht werden Patienten mit ungeklärter Entwicklungsstörung, Epilepsie und Sprachschwierigkeiten mehr