Die besten neuen Arzneien

11. Februar 2011 von Laborjournal

Vor knapp zwei Wochen fragte Derek Lowe in seinem Blog In the Pipeline:

What’s the Most Worthwhile New Drug Since 1990?

Knapp 60 Antworten bekam er darauf. Und auch wenn die ein oder andere Antwort durchaus subjektiv gefärbt ist, haben wir die so entstandene Liste mal zusammengefasst. Also, los geht’s:

  • Statine wie Simvastatin und Atorvastatin/Lipitor (Cholesterin-Senker)
  • TNFalpha-Inhibitoren wie Enbrel, Humira, etc. (Rheumatoide Arthritis)
  • Antiretrovirale Medikamente (Anti-HIV) wie Azidothymidin (AZT), 3TC, Atripla, Nevirapine, Tenofovir
  • Gleevec/Imatinib (Kinase-Inhibitor — Leukämie und versch. Tumoren)
  • Artemisinin (sekundärer Pflanzenstoff — Malaria)
  • Oseltamivir und Zanamivir (Neuraminidase-Hemmer — Grippe)
  • Herceptin (HER2/neu-Rezeptor-Antikörper — Brustkrebs, Magenkrebs)
  • Rituximab/Rituxan/MabThera (Anti-CD20-Antikörper — Leukämien, Rheuma, Autoimmunkrankheiten)
  • Saquinavir (HIV-Protease-Inhibitor — AIDS)
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Bombe geplatzt: Roche gibt RNAi auf

19. November 2010 von Laborjournal

Das ist der Biotechhammer des Jahres: Roche kippt seine komplette RNAi-Forschung und gibt gleichzeitig auch die Entwicklung von RNAi-Therapeutika auf. Der Kulmbacher Standort, bis vorgestern (17. November) noch marketinggerecht als „Center of Excellence for RNA Therapeutics“ bezeichnet und damit das erklärte Prunkstück der hauseigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, steht damit vor dem urplötzlichen Aus. In der Roche-Pressemeldung von vorgestern liest sich das so:

Roche announces implementation plans for its Operational Excellence Program. [The] measures aim to strengthen innovation and ensure sustained success in a fast changing market environment.

Äh — „Innovation und Exzellenz“ stärken dadurch, dass man die „innovative und exzellente“ RNAi-Technologie in die Tonne kickt? Ist die nobelpreisgekrönte und in-den-Himmel-gehypte Technologie ab sofort also nicht mehr „exzellent und innovativ“? Egal, lesen wir weiter: Diesen Beitrag weiterlesen »

Homöopathie: TK macht Bock zum Gärtner

14. Juli 2010 von Laborjournal

ZACK!! Aufgelegt. Da hatte der Laborjournal-Reporter dem Pressesprecher der Techniker-Krankenkasse (TK) doch glatt eine kritische falsche Frage gestellt.

Zum Beispiel die, warum die Techniker-Krankenkasse eine Studie zum Kosten-Nutzen-Verhältnis der Homöopathie ausgerechnet von einer Professorin (Claudia Witt) durchführen lässt, deren Arbeitsplatz von einer anthroposophischen und Homöopathie-freundlichen Stiftung bezahlt wird — und deren Unabhängigkeit zumindest bezweifelt werden darf? (Mehr zum Thema siehe „Vernunftoffensive im Massenmedium“, Laborjournal online vom 14. Juli)

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Ein altes Hausmittel, das wirkt! Warum bloß?

28. November 2009 von Carsten T. Rees

suppe

Es wirkt wirklich! Nur diese Wirkung und der eiserne Wille konnten den Webmaster des Laborjournals dem eisigen Griff einer Influenza wenigstens für Stunden entreißen. Gut, kleiner Wermutstropfen – „bloß eine normale Influenza?“, „zu H1N1 hats wohl nicht gereicht?“. Naja die andere hatten wir in der Familie, sie war gut für eine Woche schulfrei. Aber was ist nun dieses potente Hausmittel?

Hühnersuppe mit Buchstabennudeln, wobei letztere dem Geschmack, der Ästhetik und der Familientradition geschuldet sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Geschönte Studie – Gestürzte Kurse – Gefeuerte Manager

30. September 2009 von Carsten T. Rees

sequeEr hätte ein Blockbuster der pränatalen Diagnostik werden können, der neue Test, den das amerikanische Unternehmen Sequenom entwickelt: Früherkennung des Down-Syndroms, nicht durch Entnahme von Fruchtwasser, sondern durch Bluttest der Schwangeren.

Bereits im April teilte das Unternehmen mit, dass es bei der Studie zu diesem Test zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Nun liegt der Abschlußbericht der damals gestarteten Studie vor. Diesen Beitrag weiterlesen »

Who you gonna call? GHOSTBUSTERS!

23. September 2009 von Laborjournal

Ghost

Zum Thema ‚Medical Ghostwriter‘ steht unter der Überschrift „Reges Treiben“ auf Seite 10 der aktuellen Laborjournal-Ausgabe:

Nicht selten verbergen sich „Geister“ hinter den Autorenlisten medizinischer Paper. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die das Journal of the American Medical Association (JAMA) kürzlich vorstellte. Über Online-Fragebögen erhielten die Autoren Antwort zu 630 Artikeln aus sechs medizinischen Top-Journalen. Ergebnis: 7,8 % davon sollen unter kräftiger Mithilfe von Ghostwritern entstanden sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

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