Forscher sein ist manchmal schwer… (3)

12. Juni 2015 von Laborjournal

Und der nächste Streich von Leonid Schneider:

Nagervisionen

18. Oktober 2013 von Laborjournal

Im Sommer enthüllten Forscher des Instituts für Zytologie und Genetik der Russischen Akademie der Wissenschaften in Novosibirsk das folgende Denkmal:

Damit wollen sie insbesondere daran erinnern, welch wertvolle Dienste Mäuse und Ratten der biomedizinischen Forschung bis heute geleistet haben.

Nett gedacht, sicher — und schön anzuschau’n ist’s auch. Allerdings, man mag sich lieber nicht vorstellen, dass das Abbild einmal Wirklichkeit werden könne — und Mäuse und Ratten tatsächlich mal DNA „zusammenstricken“….

 

Mäuse-Monokultur?

2. Dezember 2011 von Laborjournal

Daniel Engber ist Senior Editor beim US-Online-Magazin Slate. In dieser Funktion hat er dort kürzlich ein vierteiliges Mammut-Dossier über die Maus veröffentlicht, den biomedizinischen Modellorganismus schlechthin. Seine darin zahlreich zusammengetragenen Forscher-Anekdoten ranken sich indes hauptsächlich um eine Frage: Hat die übermäßige Fixierung der biomedizinischen Forschung auf das (Krankheits-)Modell Maus nicht zu einer eher ‚ungesunden‘ Abhängigkeit geführt?

Warum Mäuse über die Jahrzehnte eine derart zentrale Rolle als Modelle zur Erforschung menschlicher Krankheiten eingenommen haben, ist klar: Mäuse kann man leicht bekommen und billig halten, dazu ist deren Genom bekannt und jede Menge genetische wie auch andere experimentelle Techniken sind bestens etabliert. Was den nicht unerheblichen Nebeneffekt hat, dass man heutzutage mit Mausprojekten sicher leichter an Fördergelder kommt als mit ausgefalleneren Tiermodellen.

Die Folge ist, dass nach einer Studie der Europäischen Union im Jahr 2008 knapp 60% aller biomedizinischen Laborexperimente an Mäusen durchgeführt wurden. Zudem wurden im Jahr 2009 dreimal mehr Mäuse-Paper veröffentlicht als über sämtliche anderen Modellorganismen — wie Drosophila, Caenorhabditis, Hefe oder Zebrafisch — zusammen. Deutliche Zeichen einer bedenklichen Monokultur, wie Engber kritisiert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Cover Models

1. November 2011 von Laborjournal

Manchmal fragen wir uns, ob wir in diesem Blog nicht hin und wieder die Ernsthaftigkeit vermissen lassen, die dem Thema Biowissenschaften womöglich angemessen wäre. Aber manche Augenzwinkereien sind einfach zu gut, um sie nicht weiter zu verbreiten — ganz abgesehen davon, dass sie von Forschern selbst gemacht sind und somit deren ganz eigenen Humor wiedergeben.

Einfach großartig in dieser Hinsicht sind die drei folgenden Titelbilder der fiktiven Zeitschrift „Model Organisms“. „Cover Artist“: der Portugiese Pedro Veliça.

 

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Sport hält Mäuse jung

9. März 2011 von Laborjournal


Sport beugt dem Altern vor. Irgendwie haben wir das doch schon immer gewusst. Jeder für sich und rein instinktiv. Nicht zuletzt deshalb schrieb der schottische Arzt William Buchan bereits im 18. Jahrhundert:

Of all the causes which conspire to render the life of a man short and miserable, none have greater influence than the want of proper exercise.

Und sein Zeitgenosse, der Dichter John Gay ergänzte:

And Exercise thy lasting youth defends.

Klar, dass daher auch die „Um-die-50-Fraktion“ der Laborjournalisten versucht Muskeln und Mitochondrien geschmeidig zu halten: Diesen Beitrag weiterlesen »

A Telomeric Tale

14. Januar 2011 von Laborjournal

Mal was aus der Abteilung „Life Sciences und Kunst“:

the telomeric tale of the mouse’s tail [after carroll]“ — ein Gedicht auf Leinwand.

(Via shardcore — A Gallery Of Aesthetic Experiments)

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