Lynn Margulis: Nachruf und Interview

24. November 2011 von Laborjournal

Vorgestern starb 73-jährig Lynn Margulis, eine der ganz großen Biologinnen unserer Zeit. Man sollte Begriffe wie „visionär“ oder „revolutionär“ in der Forschung nur sehr vorsichtig verwenden, aber bei ihr sind sie sicher angebracht. Zu wild, zu abstrus waren seinerzeit dem wissenschaftlichen Establishment die Ideen der jungen Forscherin zum bakteriellen Ursprung von Zellorganellen wie Mitochondrien und Plastiden. Entsprechend wurde ihr Pionieraufsatz »On the origin of mitosing cells« laut eigener Aussage von 15 Journals abgelehnt, bevor er schließlich doch noch im J. Theor. Biol. (Bd. 14(3):255-74) erschien (damals geschrieben unter „Lynn Sagan“, nach dem Nachnamen ihres Mannes Carl Sagan). Heute gilt das theoretische Paper als der geniale Startschuss zur Entwicklung der Endosymbiontentheorie, die ja nachfolgend auch experimentell klar bestätigt wurde.

Lynn Margulis sorgte zeitlebens mit ihren wilden intellektuellen Vorstößen für Verstörung in der Forscherwelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

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