Hallo, Ihr da im Inkubator!

19. Oktober 2011 von Laborjournal

Dass man mit einem Smartphone viel mehr machen kann als nur telefonieren, ist inzwischen weithin bekannt. Genauso, dass man mit Lego-Steinen nahezu alles bauen kann, was das Herz begehrt. Beides verwendeten Forscher am California Institute of Technology (Caltech), um — unter weiterer Zunahme eines Bildsensors — die gute, alte Petrischale fit zu machen für das digitale Zeitalter (PNAS, publ. online before print October 3, 2011). Wie so ein „ePetri“ funktioniert und was es kann, zeigt dieses Video (von golem.de):

Am Ende nimmt also der Bildsensor im geschlossenen Inkubator regelmäßig Bilder der gesamten Schale auf und schickt sie direkt an den Laptop. Die Vorteile liegen auf der Hand. Einmal kann die Probe überwacht werden, ohne sie aus dem Inkubator nehmen zu müssen. Und zusätzlich hat man gegenüber dem Mikroskop den Vorteil, dass man die ganze Probe im Blick hat und nicht nur den Teil, der gerade vergrößert wird.

Sicher eine tolle Sache. Dennoch kommt man bei all der Finesse nicht umhin, sich das Gesicht des Forschers vorzustellen, wenn auf seinem eigenen Telefondisplay plötzlich die Nummer des Smartphones im Inkubator aufleuchtet :-) …

Eine Nabelschau…

23. August 2011 von Laborjournal

… der besonderen Art veranstalten seit Februar Jiri Hulcr und seine Kollegen von der North Carolina State University: das Belly Button Biodiversity Project. „Was wächst alles in deinem Bauchnabel?“, lautet also die Frage.

Warum aber ausgerechnet der Bauchnabel? Der Bauchnabel sei eine gut geschützte Zone der menschlichen Haut, die dort zudem keine „störenden“ Sekrete produziert, erklärt Hulcr die Vorzüge. Und was die Mikroben noch viel toller finden: Die meisten Menschen waschen sich dort nicht besonders gut, und schon gar nicht mit Seife. Daher, so Hulcr, wüchsen dort mehr interessante Viecher als auf den allermeisten anderen Hautpartien.

Knapp 500 Probanden haben bisher für das Projekt einen sterilen Wattestab dreimal über ihren Bauchnabel gezogen. Diesen nahmen Hulcr und Co. und strichen die Probe auf einem Vollmedium aus. Waren die jeweiligen „Mitbewohner“ zu ordentlicher Kolonniegröße herangewachsen, fotografierten die Forscher die Schale und stellten sie unter der Nummer des Probanden auf die Website des Projekts. So konnte und kann jeder Teilnehmer seinen „Bauchnabel-Bewuchs“ selbst inspizieren. Diesen Beitrag weiterlesen »

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