„Ein bisschen Eigeninitiative sollte schon sein“

28. Januar 2014 von Laborjournal

(Zum Thema „Angespannte Arbeitsmarktsituation für promovierte Biowissenschaftler“ schickte uns unser Autor Leonid Schneider die folgende bitterböse SATIRE (!) im Stile der Heute Show)

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Die Arbeitsmarktsituation für junge Akademiker in den Lebenswissenschaften wird zunehmend kompetitiver. Stellen für Hochqualifizierte verschwinden stetig, während immer mehr junge Leute studieren und promovieren. Im Auftrag der Bundesregierung arbeitet daher der hochkarätig besetzte Think-Tank „Zukunft für Lebenswissenschaftler“ an Vorschlägen, die Akademikerschwelle kreativ und produktiv zu lösen. Leonid Schneider hat für das Laborjournal Blog den Leiter dieses Think-Tanks, Dr. Ford Prefect, interviewt.

Herr Dr. Prefect, wie würden Sie die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Lebenswissenschaftler beschreiben?

Prefect: Es gibt meiner Meinung nach zu viel Alarmismus. Ich persönlich finde die aktuelle Situation nicht so dramatisch.

Aber es gibt doch unglaublich viele arbeitsuchende Promovierte…

Prefect: Ja, aber andererseits sind Leute wie Sie, die den ganzen Tag zuhause sitzen und sinnlose Bewerbungsschreiben von ihren Heim-Computern verschicken, vollkommen sicher vor all diesen ansteckenden und gefährlichen Krankheiten, die durch Menschenkontakt am Arbeitsplatz, in den Kantinen und bei den Konferenzen übertragen werden. Alles hat also auch sein Gutes. Diesen Beitrag weiterlesen »

BIOTECHNICA (3): Jobs und Jobsuchereien

12. Oktober 2011 von Laborjournal

Gestern, Dienstag nachmittag, dann noch ein Kurzbesuch des Laborjournal-Reporters auf dem Nikon-Stand. Der geplante 5-Minuten-Trip dauert schließlich – wie erwartet und erhofft – eine knappe Stunde. Standchef Jörg Kukulies mit schmuckem Nikon-Umhängeband in Grellgelb sorgt am 5-Liter-Fass Kölsch für gerechte Verteilung des flüssigen Nahrungsmittels an Mitarbeiter und Standbesucher und plaudert nebenher über den deutschen Mikroskopmarkt im Speziellen (Nikon, Leica, Zeiss) sowie die Zukunft der Biotechnica im Allgemeinen. Da es sich um ein nicht-öffentliches Vieraugen-Gespräch handelt, wollen wir nicht in die Tiefe gehen, nur soviel: Ausruhen sollten sich die Biotechnica-Macher nicht, denn die Teilnehmerzahl geht seit sechs Jahren nach unten und die Laborjournal-Redaktion hat bisher keine Anzeichen dafür gefunden, dass sich das kurzfristig ändern könnte. Leider.

Gefragt, wie’s denn mit deutschen Arbeitsplätzen beim japanischen Mikroskophersteller aussieht, meint Nikon-Mann Kukulies: „Gut und schlecht.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

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