Zitat des Monats (22)

10. Oktober 2014 von Laborjournal

Gerade stolperten wir (hier) mal wieder über diesen „Klassiker“ aus dem 50 Jahre alten Artikel „Is the scientific paper fraudulent?“ des britischen Immunologen und Nobelpresiträgers Peter Medawar:

The scientific paper is a fraud in the sense that it does give a totally misleading narrative of the processes of thought that go into the making of scientific discoveries.

Gilt heute vielleicht sogar mehr denn je…

(Siehe dazu auch unseren Blog-Eintrag „Kleine Lügen“ vom 22. April 2013)

(Illustration: cranach / iStockphoto)

Gel romantique

27. November 2012 von Laborjournal

Na, zu diesem Gel könnte man sich doch jetzt jede Menge Geschichten ausdenken:

via PhD-bility

Was man dafür allerdings laden muss? (Oder war’s doch nur Photoshop…?)

Blick zurück nach vorn

9. Januar 2012 von Laborjournal

Aus der Reihe „Spontane Interviews, die es nie gab — die aber genau so hätten stattfinden können”. Heute: Prof. A. N. Gestaubt, Praeteriologisches Institut Universität Trübingen.

LJ: Hallo, Herr Gestaubt, Sie kommen aus dem Seminar. Worum ging’s?

Gestaubt: Wissenschaftsgeschichte. Heute waren die Chromosomen inklusive der Entwicklung der Cytogenetik als Disziplin dran.

LJ: Klingt nett. Apropos „nett“: Viele qualifizieren ja die Wissenschaftsgeschichte etwas süffisant als reine „Nice-to-know“-Forschung ab — also ohne großen Nutzen, und damit in bewusstem Gegensatz zur „Need-to-know“-Forschung. Wie sehen Sie das?

Gestaubt: Ach ja, das alte Vorurteil. Jetzt mal ehrlich: Wir brauchen auch keinen „Harry Potter“ und auch keinen „Faust“ zum Überleben der Menschheit. Dennoch sind verdammt viele Leute froh, dass wir die Beiden haben. Ich kann diesen Quatsch von wegen „Umso besser, je mehr Nutz“ nicht mehr hören. Zumal es in unserem Zusammenhang sowieso nicht stimmt.

LJ: Inwiefern?

Gestaubt: Schauen Sie sich doch mal die aktuelle Forschungsförderung an. Was würden die maßgeblichen Leute nicht dafür geben, wenn man ihnen sagen könnte, nach welchen Mustern und unter welchen Rahmenbedingungen ich potentiell maximale Erkenntnisse bekomme? Diesen Beitrag weiterlesen »

Lehren aus der Wissenschaftsgeschichte

10. Juni 2010 von Laborjournal

Nachdem Gregor Mendel Abt war, hatte er keine Zeit mehr zum Erbsen beobachten.

Kann man aus der Wissenschaftsgeschichte überhaupt etwas Brauchbares lernen? Sicher, werden viele sagen. Vor allem die Hintergründe wichtiger Entdeckungen sind doch interessant — gerade wenn man mit Blick auf Gegenwart und Zukunft womöglich wiederkehrende Muster herausschälen kann.

Dennoch kann dies nicht ganz den Eindruck verwischen, dass die Wissenschaftsgeschichte von vielen „harten“ Bioforschern eher belächelt wird. Dies nicht zuletzt deswegen, weil sie als Zwitterdisziplin allein von der Methodik her deutlich zu den Geisteswissenschaften ausschlägt. „Lehnstuhl-Fach“ hört man etwa über sie aus dieser Ecke. „Liefert lediglich ‚Nice to know‘-Geschichten statt ‚Need to know‘-Erkenntnisse.“ Okay, kann man so sehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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