Namen zu Nummern

1. Juni 2012 von Laborjournal

Keine Angst, DAS gehört nicht dazu.

Nehmen wir Stefan Kaufmann, Direktor am Berliner Max Planck-Institut für Infektionsbiologie. Klar, dass man wenig Chancen hat, ausschließlich dessen Veröffentlichungen aufgelistet zu bekommen, wenn man „Kaufmann S“ in die einschlägigen Datenbanken eingibt. Den Nachnamen „Kaufmann“ mit dem Initial „S“ gibt es auch in Forscherkreisen ziemlich oft.

Wer allerdings einen Artikel von Stefan Kaufmann vorliegen hat, weiß, dass er sich aus diesem Dilemma mit der Erweiterung seiner Initiale auf „SHE“ behilft. Damit sollte er doch in den Datenbanken eindeutig identifizierbar sein. Leider nicht! PubMed akzeptiert beispielsweise nur maximal zwei Initiale, so dass man allenfalls nach „Kaufmann SH“ suchen kann. Und da ist es wirklich Pech, dass an der Mayo-Klinik im amerikanischen Rochester ein gewisser Scott H. Kaufmann fleißig über den programmierten Zelltod publiziert. Folglich bekommt man unter der PubMed-Abfrage „Kaufmann SH“ einen bunten Mix aus Apoptose-Artikeln und Bakterien-Papern.

Ein Ärgernis, dass vielfach auftaucht, wenn man es mit allzu gängigen Namen zu tun hat. Nach einem Bericht in Nature soll jedoch bald Schluss sein mit dieser Art Autorenkonfusion. Eine Initiative namens Open Researcher and Contributor ID (ORCID) will noch in diesem Jahr ein universelles System zur eindeutigen Identifizierung individueller Forscher einführen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wissenschaftler sind bunt

16. Februar 2012 von Laborjournal

This Is What A Scientist Look Like (TIWASLL) — das ist der Name eines wirklich netten Internet-Projekts. Die Wissenschaftsjournalistin und -photographin Allie Wilkinson startete es letzten Monat, mit der Absicht:

… to challenge the stereotypical perception of a scientist.

Und sie erklärte dazu: Diesen Beitrag weiterlesen »

BIOTECHNICA (6): Besuch eines Poeten

13. Oktober 2011 von Laborjournal

 

P.H. Metrius, der Schwerenöter der deutschen Bio-Lyrik, ist gerade vorbeigekommen und hat mir flugs ein Zettelchen in die Jacketttasche gesteckt. Darauf folgendes Werk:

Die Stunde der Poetischen Stammtischzelle

Ein jeder Forscher, das ist wahr,
Schaut auf die Krümel dieser Welt.
Sei’s Protein, sei’s DNA,
Stück für Stück wird so erhellt,
Was der Organismen Schar
Im innersten zusammenhält?

Doch einst im Jahr, da kommt die Zeit,
Zu reisen ist nun sein Interesse
Der Forschermensch von nah und weit,
Trifft sich auf der Biotechnik-Messe.

Pipetten, Software, Kits und Pumpen
Dazwischen Häppchen, Schocki, Kulis, Sekt
Niemand lässt sich gerne lumpen
So wird der Messetag perfekt.

Um Fünfe wird’s dann doch zur Qual
Die Füße brennen. Höllenfeuer!
Dann geht man zum Laborjournal
Dort ist dann das Lagerfeuer.

Denn am Stand gibt’s feine Sachen,
Nette Leute, viel zu Lachen.
Hier ist man Mensch, hier will man sein
Aber morgen bitte, lasst uns heim.

P.H. Metrius

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