Heiligs Blechle

20. November 2009 von Karin Hollricher

Autobahn1Die Autobauer stecken viel mehr Geld in Forschung und Entwicklung neuer Vehikel als die von unzähligen Politikern als so ungemein „zukunftsträchtig“ gespriesene pharmazeutische Industrie.

Die vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft gestern bekanntgegeben Zahlen für das Jahr 2007 zeigen es überdeutlich: in Deutschland fährt die Autoentwicklung auf der linken Spur der Autobahn, die Forschung in der Pharmaindustrie auf der Kriechspur. Dem  Bericht nach investierte die Industrie in 2007 in Deutschland rund 42,6 Mrd. Euro. Davon gingen knapp 8 % an die Forscher in der der pharmazeutischen Industrie, rund 37  % an die Fahrzeugbau-Entwickler. Dieses Verhältnis zeigt sich auch in der Anzahl der Beschäftigten. In F&E-Abteilungen Pharma arbeiteten vor zwei Jahren etwa 6 %, im Fahrzeugbau 31 % aller in der Industrie angestellten F&E-Mitarbeiter. Sollen wir daraus schließen, dass die Zukunft deutscher Wirtschaft eben doch nicht in der Erforschung von Krankheiten und Entwicklung neuer Therapien und Wirkstoffe sondern im Fahrzeugbau liegt?

(Foto: iStockphoto / MCCAIG)

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