Farbe durch Futter

30. August 2011 von Laborjournal

Es gibt Dinge, die haben absolut keinen Erkenntniswert, sind aber doch irgendwie ganz nett.

Dass etwa Organismen die Farbe ihrer Nahrung annehmen können, weiß jeder Laie, der eine Mücke lange genug saugen lässt. Zumal es sowieso keine Überraschung ist, dass bei Lebewesen mit durchscheinenden Körperteilen hin und wieder auch die Farbe ihres Futters durchschimmert.

Ein wenig anders, aber ebenfalls weithin bekannt ist es bei den Flamigos: die verdanken ihr rosarotes Federkleid ausschließlich den Carotinoiden aus ihren Krebsmahlzeiten.

Nix Neues also, aber schön aussehen kann so etwas allemal — wie diese Bilder von Ameisen, die an grell gefärbten Zuckerlösungen nuckeln, beweisen:

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