Seltsame Regeln bei Wikipedia

12. November 2009 von Laborjournal

(In eigener Sache)

Im aktuellen Laborjournal 11/2009 ist auf den Seiten 68-70 die TV-Affäre um eine wundersame Neurodermitis-Creme („Regividerm“) aufgearbeitet (online siehe hier).

Erwähnt wird dieser LJ-Artikel („Schleichwerbung für Quacksalbe und Wunderbuch“) unter anderem im Esowatchblog und bei Wikipedia.

Prinzipiell ist das ja toll.

Dass Wikipedia-Artikel aber anscheinend oftmals auf recht abstruse Art und Weise entstehen (objektive Tatsachen scheinen eine eher nachgeordnete Rolle zu spielen), war dem LJ-Redakteur nicht bewusst.

Einen aufschlussreichen Einblick in die willkürliche Welt der Wikipedia liefert dieses Wikipedia-Diskussionsforum zur Sache. Daraus nur ein kurzes Zitat des Wikipedia-Administrators „Pewa“:

…Es fehlt eine Begründung, warum ausgerechnet […] und „Laborjournal“ so bedeutende Quellen sind, dass sie in diesem Abschnitt mehrfach namentlich genannt und zitiert werden…

Hm. Welche „Begründung“ hätte „Pewa“ denn gerne? Die Tatsache, dass er irgendein Medium (hier: Laborjournal)  nicht kennt, scheint bedeutend wichtiger und entscheidender zu sein als die Fakten, die in diesem Medium stehen.

Kann und darf es somit sein, dass bei Wikipedia Wichtigtuerei und blankes Unwissen selbsternannter Administratoren („Es scheint sich [bei Laborjournal] um […] ein unbekanntes Anzeigenblatt zu handeln“) wichtiger sind als seriöse Recherchen? Und dass so manch selbsternannter Wikipedia-Hüter die „Zuverlässigkeit von Quellen“ nach bloßem Gutdünken festsetzt, und „alles, was der Bauer nicht kennt“ löscht? Wie wird diese „Zuverlässigkeit“ gemessen — nach Auflage und Leserzahl des Quellenmediums (also nur noch Glotze, „Bild“ und „Spiegel“ als Quellen)?

… wundert sich der LJ-Autor, der früher sporadisch ehrenamtlich für Wikipedia tätig war, dies inzwischen jedoch eingestellt hat (zuviel nutzloses Gelaber und Prinzipienreiterei)

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27 Gedanken zu „Seltsame Regeln bei Wikipedia“

  1. Ralf Neumann sagt:

    Die Hartnäckigkeit, mit der Wikipedia-Administrator „Pewa“ Laborjournal in dem erwähnten Diskussionsforum partout „Unwichtigkeit“ unterschieben will, nimmt ja inzwischen geradezu paranoide Züge an. Peinlich ist es sowieso. Immerhin wird Laborjournal dort inzwischen von Dritten verteidigt…

  2. Daniel S. sagt:

    Wahrscheinlich ist das Laborjournal ein Kollateralschaden geworden in diesem lächerlichen Kleinkrieg zwischen relevanzfanatischen Lösch-Admins (die lieber über einen Kleingartenverein herrschen sollten) und den Blogger-Nerds. Spätestens jetzt würde ich ja eigentlich gerne auf die deutlich bessere englische Wikipedia umsteigen, wenn es sich im Fall von Klaus Martens nicht um eine rein „nationale Berühmtheit“ handeln würde. 😉

  3. Ralf Neumann sagt:

    Ich muss immer noch den Kopf schütteln. Zitat „Pewa“:

    …dass dieses kostenlos verteilte Anzeigenblatt von niemand wichtigem gelesen und ernst genommen wird.

    Der hängt immer noch an dem längst überholten Vorurteil, dass Zeitschriften, die sich nur durch Anzeigen finanzieren, nicht seriös sein können. Dabei ist das als explizites Geschäftsmodell seit langem vielfach und erfolgreich etabliert. Was Laborjournal angeht, sehen wir es genau anders herum: Wir kommen bei den Lesern gerade wegen unserer inhaltlichen Berichterstattung (glücklichereise) so gut an, dass wir auch viele Anzeigen anziehen — daher können wir den Lesern das Heft umsonst anbieten, weshalb wiederum die Anzeigen von vielen Lesern/Kunden wahrgenommen werden. Seit vielen Jahren sind alle Beteiligten glücklich damit.

  4. Wiessner sagt:

    Die besagte Person namens PEWA ist kein Wikipedia-Administrator, sondern simpler User (offenbar noch nicht einmal mit den sog. Sichter-Insignien).

    Eine Durchsicht seiner Beiträge offenbart, dass er (ausser einigen wenigen Beiträgen zu einer Kabel-Art) sich nur diesem einen Thema der ‚rosa Salbe‘ widmet und diese vor Kritik in Schutz nehmen will. Andererseits ist gut zu erkennen, dass er sich mit Wikipedia-Regeln und Gepflogenheiten gut auskennt. Daher wurde in der Wikipedia bereits der Verdacht laut er wäre das was man eine Sockenpuppe nennt, das heisst: ein Nebenaccount für Sonderaufgaben eines bereits angemeldeten Users.

  5. Winfried Köppelle sagt:

    Abgesehen davon ist’s doch längst so, dass so gut wie alle Zeitschriften und Zeitungen, ob „renommiert“, boulevardesk oder sonstwie, vom Verkaufspreis allein nicht leben könnten bzw. der Verkaufspreis ohne Anzeigen zu hoch für den Durchschnittskäufer wäre.

    Ich hab’s mal am Beispiel des „Spiegel“ ganz grob überschlagen (gewisse Abweichungen, sei’s wg. verbilligter Abo-Preise, Rabatte bei Anzeigenschaltungen o.ä., mal dahingestellt):

    Das Heft kostet derzeit am Kiosk 3,70 Euro.
    Die Auflage (3. Quartal 2009) beträgt 1.044.745 Exemplare.
    Im Idealfall (OHNE verbilligte Abos, etc.) würde der Spiegel-Verlag also pro Woche über den VERKAUF etwa 3,8 Mio. Euro einnehmen.

    In einem durchschnittlichen Spiegel-Heft bestehen etwa 20-25 % der Gesamtseitenfläche aus Anzeigen. Bei einem 150-Seiten-Heft wären das also circa 30-37,5 Seiten Anzeigen.
    Der Anzeigenpreis für eine 1/1-Seite beträgt (laut Spiegel-Verlag) durchschnittlich 62.000 Euro.
    Damit beträgt der ANZEIGENERLÖS pro Heft zwischen 1,9 und 2,3 Mio. Euro.

    Da schau her. Selbst der „Spiegel“ finanziert sich also zu mindestens 33 % (in der Realität wohl eher zu 40-50 %) aus…

    … genau: Anzeigen.

    Oho. Ist der Spiegel (und: Stern, Die Zeit, Die Süddeutsche, der Tagesspiegel, etc.) also ein Anzeigenblatt – zumal er jede Woche 10.000-fach kostenlos an Fluggäste etc verteilt wird?

    Nein, natürlich ist er das nicht. Er ist ein ganz normales deutsches Printmagazin. Auf den Inhalt kommt’s an, nicht auf irgendwelche Äußerlichkeiten.

  6. Winfried Köppelle sagt:

    @Daniel S. & Wiessner:
    Danke erstmal für die Unterstützung von dritter Seite!

    Ich kenne mich in der Wikipedia-Welt nicht besonders gut aus (oder besser gesagt: fast gar nicht). Wenn „Pewa“ allerdings nur ein simpler User wäre (und keiner, der dort viel zu sagen hat), wäre das zumindest tröstlich.

    Mich frustriert trotzdem aus eigener Erfahrung, dass bei Wikipedia allem Anschein nach immer öfter der pure Inhalt, sondern immer mehr der Lieferant bzw. die Herkunft desselben bewertet wird. Zumindest ist’s mir zuletzt mehrmals so ergangen, als ich (in meiner knappen Freizeit) dort katastrophales Deutsch oder falsche Inhalte verbessern wollte. Sofort kamen dann jedesmal blöde Kommentare („Wer bist Du denn?? Bist Du denn überhaupt WICHTIG??“), gefolgt von radikalen Lösch-Orgien.

    Mal ganz überspitzt gesagt: Selbst wenn was Wahres in der BILD-Zeitung steht, ist’s trotzdem wahr. Oder?

    Wegen dieser ständigen, zeitraubenden und nervigen Grabenkämpfe mit Wikipedia-Besserwissern habe ich meine (sporadische) Mitarbeit bei der W. bald komplett wieder eingestellt. Zu ineffizient, leider, gerade für „nebenamtliche“ Mitarbeiter, die ja hauptsächlich im Hauptjob ihre Brötchen verdienen müssen (doch gerade solche Leute – Wissenschaftler und sonstige Experten in irgendeinem Fachgebiet – wären doch die idealen „Know-How“-Lieferanten fürs Online-Lexikon…).

  7. blau sagt:

    „Dem renommierten Medienforscher Prof. Eugen Driverman soll demnächst die Lehrbefugnis für Wikipedistik entzogen werden, weil er sich öffentlich für eine Wiederherstellung des Artikels zur „Meinungspluralität“ ausgesprochen hatte. Mit Telepolis sprach der Wissenschaftler exklusiv über den Prozess der Wiedervereinigung der Medien, die dunkle Zeit des Meinungschaos im letzten Jahrhundert und die fefe-Krise von 2009.“

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31378/1.html

    Ich beantrage, Wikipedia wegen Irrelevanz zu löschen!

  8. Cymothoa exigua sagt:

    Nur als kleine Richtigstellung „Pewa“ ist ein normaler Benutzer, kein Administrator.

  9. Winfried Köppelle sagt:

    … nur mal schnell ne Antwort am Sonntagmittag zwischen Laub-im-Garten-zusammenrechen, Mails abfragen und Kinder hüten:

    @blau: …besonders gut im Heise.de-Artikel gefällt mir das:

    „Hm, „richtig“ und „falsch“ sind häufig subjektive Wertungen. Bei vielen Dingen verfügen wir gar nicht über ausreichende Informationen, um uns eine Meinung zu bilden, und da kommen wir nur mit Theorien weiter, die angehört und toleriert werden müssen, wenn sie über ein Minimum an Substanz verfügen.“

    und das:

    „Wer keine souveräne Diskussionskultur zu bieten hat, der disqualifiziert sich selbst. […] Ich kam schon in einer Zeit zurecht, als es gar keine Wikipedia gab.“

    @Cymotha ex.: Jau, danke, das hatte User „Wiessner“ auch schon angemerkt. Allerdings meint er, so gut wie der sich auskennt (und so raffiniert wie er mit tatächlichen oder angeblichen Wikipedia-Regeln argumentiert), ist er „in echt“ wohl doch ein „Profi“ mit Zweitaccount.

    Mich würde interessieren, wie man rauskriegt, ob Admin oder Normalo. Muß man dazu Wikipedianer sein, oder können das auch ganz normale Menschen wie ich erkennen (und an was)?

    Schönen Sonntag!

  10. Cymothoa exigua sagt:

    @Winfried Köppele:

    Am einfachsten auf der (stets aktuell gehaltenen) Liste der Administratoren nachschauen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Liste_der_Administratoren

  11. Winfried Köppelle sagt:

    @C. exigua: Besten Dank!

  12. anon sagt:

    Wenn man sich die Beitrasgsliste von Pewa in der Wikipedia anschaut stellt man fest, dass er am 20. Aug. 2009 das erste mal aktiv war.
    Abgesehen davon: Wenn jemand Laborjournal für ein Käseblatt hält sollte man das vielleicht nicht so ernst nehmen. Es zeigt eigentlich nur, in welchem Bereich er nicht arbeitet. Und selbst wenn es so wäre: Wenn die Kritik inhaltlich berechtigt ist (was man ja mit ein bisschen Sachkenntnis leicht nachvollziehen kann) ist ja relativ egal, wo sie her kommt. Auf die Wahrheit gibt’s kein Copyright…

    Weblink:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge&dir=prev&target=Pewa

  13. Marc sagt:

    Vielleicht hat er es ja mit Publikationen eines Darmstädter Verlages verwechselt. Für deren Laborzeitschriften schreiben Profs und Experten (die sich gerne selber lesen) die Artikel und die Redakteure sammeln die Anzeigen zum drumherumplazieren ein.

  14. BadBoyBoogie sagt:

    @Marc:
    Ein Geschäftsmodell, das immer beliebter wird, wie es scheint – man betrachte nur einmal das aktuelle „XY-Magazin“, das am Mittwoch einer laut allgemeiner Meinung sehr renommierten Wochenzeitschrift aus Hamburg beilag.

    Der „redaktionelle“ Inhalt dieses „XY-Magazins“ (das laut XY-Redaktion kein Werbeblättchen ist, wohlgemerkt!) bestand zum Großteil aus Schleichwerbung (lange Bildstrecken mit Trickfilmfiguren und Uhren plus zwei fette „redaktionelle“ Artikel). Schleichwerbung für…

    a) einen demnächst erscheinenden Trickfilm sowie
    b) diverse Luxusuhrenhersteller.

    Hübsch darum platziert fanden sich jede Menge Werbeanzeigen der betreffenden Luxusuhrenhersteller.

    In der das „XY-Magazin“ umhüllenden Mutterwochenzeitung „XY“ wurde dann, oh Wunder, derselbe Film auch noch breit rezensiert (und für hervorragend befunden).

    Und das alles total unabhängig und objektiv, klar.
    Harhar!

  15. Pseudomonas sagt:

    Inzwischen gibt es einen eigenen Wikipedia-Artikel zu diesem Film über Regividerm: http://de.wikipedia.org/wiki/Heilung_unerwünscht_-_Wie_Pharmakonzerne_ein_Medikament_verhindern

  16. Winfried Köppelle sagt:

    @Pseudomonas:
    So ist es, und der verantwortliche Redakteur, Filmemacher und Buchautor Klaus Martens ist vor wenigen Tagen vom WDR gefeuert worden:
    http://www.wdr.de/unternehmen/presselounge/pressemitteilungen/2010/05/20100514_wdr.phtml

    Ich will ja hier keine Kollegenschelte betreiben – aber hätte Martens beizeiten öffentlich oder wenigstens intern zugegeben oder zumindest in Erwägung gezogen, einer Ente aufgesessen zu sein (was – auch wenn die Ente in diesem Fall ja sooo etrem offensichtlich war – selbst dem Besten mal passieren kann), wäre eine interne WDR-Rüge wohl das Ärgste gewesen, was ihm hätte passieren können. Und alle wären zufrieden gewesen.

    Ich hätte in diesem Fall den Hut vor Martens gezogen, denn Fehler zugeben mag niemand gerne, und im Journalistengewerbe erst recht nicht. Da schließe ich mich gar nicht aus.

    So aber hängt dem WDR der Ruch nach, mit Martens ein Bauernopfer gefunden zu haben (immerhin haben die WDR-Verantwortlichen wochenlang gemauert & vertuscht, was das Zeug hält, z.B. kritische WDR-Forumseinträge gelöscht, und WDR-Zuschauermagnet Frank Plasberg, der Martens ja bereitwillig (bzw. dummdoof) zur besten Sendezeit auch noch kostenlose Werbeminuten für sein Buch verschafft hat, musste ja keine Konsequenzen tragen.

    Martens hingegen muß sich künftig vorhalten lassen, zunächst allzubereitwillig-naiv auf die Regividerm-Kiste hereingefallen zu sein und – was angesichts der breiten kritischen Reaktionen absolut vermeidbar gewesen wäre – bis zuletzt starrsinnig auf seiner hohlen Story beharrt zu haben (sowie den nicht unbegründeten Verdacht, es stecke mehr dahinter, beispielsweise kommerzielle Beweggründe – was mangels konkreter Beweise jedoch Spekulation bleiben wird).

  17. ich sagt:

    die sog. admins bei wikipedia sperren einfach benutzer, die inhaltlich mit ihrem fachwissen beitragen. so mir passiert. anstatt in einer diskussion auf inhaltliche punkte einzugehen, wird man gesperrt und es werden beleg für nichtbelegbare dinge gefordert (z.b. eine sprachliche wendung, die im kontext völlig unsinnig ist, aber aus versehen aus der diplomarbeit mitreinkopiert wurde. nun versuchte ich diese zu löchen, die admins kopieren diesen satz jedoch immer wieder hinein, ohne auf den inhalt einzugehen bzw. sich gedanken darum zu machen. eine inhaltliche diskussion fand vor der sperrung ebenso nicht statt. ich werde nichts mehr bei wikipedia hineinschreiben. das ist wirklich schade. wenn viele wissenschaftler so denken, mangelt es noch mehr an wissen aus erster hand bewi wikipedia.

    ein weiteres problem: sie fordern für alles belege, löschen unbelegte tatsachen, akzeptieren jedoch wiss. unsinn, der mit sekundärliteratur belegt ist, z.b. janeway oder reviews (die auch auch häufig fehler enthalten). seltsame praktik, hier scheint es nicht mehr um inhalte, sondern nur noch um kontrolle und selbstdarstellung zu gehen.

  18. Winfried Köppelle sagt:

    Könnten Sie mich dazu evtl. in der Laborjournal-Redaktion anrufen oder eine Mail schreiben?

    Unsere Kontaktdaten stehen hier:
    https://www.laborjournal.de/rubric/kontakt/index.lasso

    Ich recherchiere seit längerem zum Thema, suche Fallbeispiele und würde mich gerne mit Ihnen darüber unterhalten – gerne auch anonym, wenn Ihnen das lieber ist.

    Freundliche Grüße
    W. Köppelle

  19. ich sagt:

    ach noch was: da sie ja nun schon so schön recherchiert haben: wäre es nicht an der zeit, nocheinmal einen hübschen artikel über die methoden von wikipedia und deren „selbsternannte autoren“ (wie sie sie so treffend bezeichnen) zu verfassen ? vielleicht zieht es journalistische kreise (wie glücklicherweise einige der von ihnen angefaßten „heißen eisen“) und es gibt hilfe für betroffene gesperrte bzw. diskriminierte autoren, die von admins willkürlich behandelt werden. auch die zukunft von wikipedia, und der wahrheitsgehalt ließen sich wunderbar einmal darstellen, ausdiskutieren und kritisieren. wie wär’s ?

  20. ich sagt:

    oh, gern.

  21. Winfried Köppelle sagt:

    Bin morgen den ganzen Tag über zu erreichen (und natürlich nicht nur morgen!)
    WK

  22. ich sagt:

    ich habe eine mail über das kontaktformular an die redaktion geschrieben. vielleicht können sie da ja jetzt mal reinschauen. lg

  23. Winfried Köppelle sagt:

    Geht leider erst morgen; bin momentan nicht vor Ort!

  24. Winfried Köppelle sagt:

    … oder – geht doch! Ich lese es als Gutenacht-Lektüre – Antwort folgt morgen!
    Schonmal danke & beste Grüße
    WK

  25. ich sagt:

    na dann, gute nacht !

    🙂

  26. ich sagt:

    so, ich bin wieder entsperrt. aber ein unverschämtes verhalten legen da die admins an den tag. prof. gille hat scheinbar bei diesem artikel das letzte wort, woher diese allmacht kommt bleibt mir fraglich. das entspricht nicht dem sinn von wikipedia, wie es einst geschaffen wurde, und unter solchen umständen werde ich da nichts mehr beitragen.

  27. ich sagt:

    ich hab mal ein bischen im netz gestöbert und gesehen, daß es anderen ähnlich geht. sogar die taz hat dazu einen bericht veröffentlicht. es ist immer beruhigend zu wissen, daß man nicht allein dasteht.

    http://www.taz.de/!58806/

    Zitat: „In der deutschen Bloggerszene und anderen Medien wurde jüngst den Administratoren vorgeworfen, sie würden viele Artikel zu schnell löschen, so dass die Autoren gar keine Chance hätten, sie zu verbessern.
    … Ist es eine Elite der Administratoren, die das Wissen in Wikipedia beherrschen oder soll jeder Artikel diskutiert und, falls er gerechtfertigt ist, auch veröffentlicht werden? …
    Wenn Administratoren aber den Anspruch entwickeln, alles kontrollieren und überblicken zu wollen, läuft das der ursprünglichen Wikipedia-Idee schnell zuwider. Für Neueinsteiger ist es zudem oft schwer nachzuvollziehen, welche Relevanzkriterien es überhaupt gibt und wie sie wichtige Inhalte online stellen können. Letztlich verlassen viele Leute Wikipedia wieder, weil sie das Klima als nicht sehr motivierend empfinden.“

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