Autoren am Rande des Nervenzusammenbruchs (19)

12. April 2013 von Laborjournal

Im Kommentar Nr. 8 zu diesem Posting im Blog DrugMonkey tauchte kürzlich sinngemäß folgende interessante Geschichte auf:

Der Autor hatte ein seiner Meinung nach sehr gutes Paper zu einem Top-Journal geschickt. Entsprechend erhielt er auch zwei positive Reviews — ein dritter Reviewer jedoch machte das Paper offenbar ziemlich barsch nieder. Die Veröffentlichung wurde daher abgelehnt. Daraufhin schickte der Autor das Manuskript nacheinander zu zwei weiteren Edelblättern. Beide Male mit wieder demselben Ergebnis: zwei wohlgesinnte Reviews plus eine brüske Ablehnung — und keine Publikation.

Ohne offen über die Hintergründe dieser drei auffällig analogen Ablehnungen zu spekulieren, schreibt der Autor nur lapidar:

Since we were submitting to top tier journals a single bad review is enough to kill your paper.

Das Paper erschien schließlich mit ordentlich Verspätung in einem mittleren „Special Interest“-Journal. Worauf dem Autor — fast schon logisch — folgendes passierte:

To this day people at conferences and scientific meetings still ask us: „How come did you submit it to such a low ranking journal? Your result is better than that“.

Das muss ihm jedes Mal vorkommen wie das sprichwörtliche Messer, das in der Wunde umgedreht wird.

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