Aus Kollagen wird „Alter Sack“

6. März 2013 von Laborjournal

Maja Klevanski promoviert am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Uni Heidelberg. Und sie zeichnet. Am liebsten Proteine. Selbst schreibt sie dazu:

Seit meinem Diplomprojekt sind Proteine meine Leidenschaft — nicht nur im Rahmen der Forschung, sondern auch in meiner Freizeit, indem ich versuche Kunst aus der Natur zu erschaffen.

Konkret sieht das so aus, dass sie sich das Bändermodell eines Proteins nimmt und dieses im Computer dreht und wendet — bis die Form sie an irgendetwas erinnert. Dann fügt sie dem Modell entsprechende Linien und Schattierungen hinzu, bis ihr „Kopfbild“ daraus entstanden ist.  Beispielsweise so:

Auf diese Weise entsteht etwa aus der Trimerisierungsdomäne des Human-Kollagens XVIII der „Alte Sack“ aus den Cartoons von Walter Moers…

… oder wird aus Insulin eine Hausfliege… 

… oder ein Nanobody-Protein verwandelt sich zu einem Kamel-reitenden Beduinen:

Zuletzt kam Maja Klevanski beim International Science & Engineering Visualization Challenge der US-National Science Foundation mit dem unten folgenden Beitrag „Nature Playing Chess“ unter die letzten Zehn:

(In sehr großer Auflösung hier verfügbar.)

Einfach eine schöne Sache. Wer gerne noch mehr über Maja Klevanskis „Protein Art“ erfahren will, kann dies auf ihrer Website tun — oder auch erstmal diesen netten Artikel bei National Public Radio (NPR) lesen.

 

 

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Ein Gedanke zu „Aus Kollagen wird „Alter Sack““

  1. Patty sagt:

    Es ist wirklich faszinierend, dass da wo ich im besten Fall abstrakte Bilder bemerken kann, sehen andere etwas mehr. Ich weiß nicht, ob das mit dem Fachwissen verbunden ist oder ob es nur an der Vorstellungskraft liegt.

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