Pluripotenter Preis

8. Oktober 2012 von Laborjournal

Gurdon (l.), Yamanaka

Gerade hat das Stockholmer Nobelpreis-Komitee verkündet, dass der Brite John B. Gurdon und der Japaner Shinya Yamanaka im Dezember den diesjährigen Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhalten werden. Beide lieferten zentrale Erkenntnisse, dass und wie sich adulte, ausdifferenzierte Zellen in einen pluripotenten Zustand zurückversetzen lassen — und von dort wiederum in andere adulte Zellen umprogrammiert werden können.

Es ist indes nicht der erste Preis, den die Beiden zusammen erhalten. Mehr darüber in diesem Laborjournal online-Editorial.

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Update (09.10.2012): Eine Leserin machte uns gerade auf eine nette Anekdote zu John Gurdon aufmerksam. Wie bei der BBC nachzulesen ist, bewahrt John Gurdon bis heute eine Schulbeurteilung auf, die er als Fünfzehnjähriger erhielt. Darin schreibt der Lehrer:

I believe Gurdon has ideas about becoming a scientist; on his present showing this is quite ridiculous; if he can’t learn simple biological facts he would have no chance of doing the work of a specialist, and it would be a sheer waste of time, both on his part and of those who would have to teach him.

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