BIOTECHNICA (4): Gepreister Nachwuchs

12. Oktober 2011 von Laborjournal

Da stehen sie nun, die Preisträger des BIOTECHNICA-Studienpreises 2011. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung preist drei besonders starke biowissenschaftliche Diplom- oder Masterarbeiten und wird vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO e. V.) ausgeschrieben sowie von Roche unterstützt.

Kurz zusammengefasst landeten die beiden „exotischeren“ Themen (leider?) auf den Plätzen 2 und 3. Lena Veit (links, 3.) von der Graduate School of Neural and Behavioural Sciences/International Max Planck Research School an der Universität Tübingen untersuchte das Zusammenspiel von Atemmuster und Vorderhirnstruktur bei der Entwicklung des typischen Zebrafink-Gesangs. Sebastian Gruber (rechts, 2.) von der Anthropologie und Humangenetik an der LMU München studierte unter anderem mit molekularbiologischen und massenspektrometrischen Methoden 19 hochmittelalterliche Skelette aus dem sächsischen Dohna und rekonstruierte mit den Daten die Ernährung, Lebensweise, Migration und individuelle Details zu Lebzeiten.

So siegte am Ende das Thema, das am ehesten nach „Mainstream“ klingt: „Analyse von molekularen Mechanismen der Mannoserezeptor-vermittelten Kreuzpräsentation mittels endosomaler Durchflusszytometrie“. Doch immerhin schloss diese Arbeit von Matthias Zehner, Cellular Immunology am LIMES-Institut Bonn, gewisse Vorgänge in den frisch Nobelpreis-gekürten Dendritischen Zellen mit ein. Und während die anderen Finalisten originelle Fragen mit bereits bekannten Methoden bearbeiteten, entwickelte Zehner die im Titel  erwähnte endosomale Durchflusszytometrie komplett neu.

Womöglich war vor allem letzteres das „Zünglein an der Waage“ für die Jury.

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