Was stinkt im Labor?

12. Juli 2011 von Laborjournal

Welches sind die schlimmsten Gerüche, denen man im Labor ausgesetzt sein kann? Beta-Mercaptoethanol? Ammoniak? Formaldehyd? Oder sind es doch eher die bisweilen sehr streng riechenden Nährmedien? Hefe-haltiges Drosophila-Medium etwa, oder diejenigen für bestimmte Bakterien auf Fleisch-, Blut- oder gar Fäkalienbasis?

Nick Oswald hat auf Bitesize Bio seine Top Ten der „Worst Lab Smells“ aufgestellt. Und wie Nick wollen wir an dieser Stelle unsere deutschsprachigen Leser fragen: Was stinkt Euch im Labor am meisten?

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4 Gedanken zu „Was stinkt im Labor?“

  1. Als Bioinformatiker kann ich an der Stelle nur bedingt mitreden, aber Beta-Mercaptoethanol kriegt von mir trotzdem eine +1! Das Zeug stinkt wie die Pest!!

  2. Martin B. sagt:

    Beta-M kriegt von mir ebenfalls ein+1, allerdings ist autoklavierter Medienabfall auch nicht von schlechten Eltern …

  3. BadBoyBoogie sagt:

    … und erst UNautoklavierter Medienabfall!! Woah!

  4. BadBoyBoogie sagt:

    Meine Top3 sind

    1. Die um 1970 gebaute (und seitdem weitgehend unveränderte) Toilette meiner Bildungsanstalt; immer nachdem ein gewisser akademischer Rat sie besucht hatte

    2. Der ins Abteil ziehende Geruch von Intercity-Bremsscheiben nach heftigen Bremsungen (habe den Geschmack danach jedesmal stundenlang in der Nase)

    3. Die illegale Raucherecke im Treppenhaus meines Ex-Instituts (gleich neben dem Arbeitszimmer unserer AG gelegen) an kalten Wintertagen

    Offenbar gibt’s weit Schlimmeres:
    http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/0983484b-47f9-496c-a487-24d1f2f61d48.aspx

    Auszüge daraus: „Militärkloduft“, „Kläranlage, Ostküste“; „Verrottende Maus, in einer Plastictüte herangereift“ usw

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