50 Millionen Artikel

20. Juli 2010 von Laborjournal

Duncan Hall vom EMBL-European Bioinformatics Institute (EBI) in Cambridge hat sich in seinem Blog O’Really? Gedanken gemacht, wieviele Artikel in den letzten 350 Jahren in wissenschaftlichen Journalen erschienen sind.

PubMed listet inzwischen beispielsweise 19 Millionen Artikel. Allein in 2009 kamen 679,858 Artikel hinzu — was im Schnitt 1,29 Paper pro Minute machte.

Am Ende teilt Hall das Ergebnis eines kürzlich erschienenen Artikels in Learned Publishing, in dem Autor Arif E. Jinha aus Ottawa auf die Summe von 50 Millionen Artikel seit Gründung der Philosophical Transactions of the Royal Society im Jahr 1665 kommt (Artikel im Volltext vom Autor).

Und dann kommen Hall samt Kommentatoren mit ein paar Vergleichen. 50 Millionen Paper sind:

  • ein Paper pro Basenpaar auf dem Y-Chromosom;
  • ein Paper pro Jahr, seitdem die sogenannten modernen Säugetiere auf Erden wandeln;
  • ein Paper pro Twitter-Tweet an einem Durchnitts-Tag im Jahr 2010;
  • ein Paper pro zehn Facebook-User.

Ehrlich gesagt, sind es damit eigentlich die Twitter- und Facebook-Zahlen, die mehr verblüffen.

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