‚Ansichten eines Profs‘ (54) — Postdoc-Schwemme

8. April 2010 von Laborjournal

(Aus unserem letzten Heft, Laborjournal 3/2010: Folge 54 unserer „Ansichten eines Profs“ von Axel Brennicke mit dem Titel „Postdoc-Schwemme“ (S. 46) provozierte in der Zwischenzeit einige kontroverse Kommentare. Daher bringen wir nun Brennickes Text samt einiger der bisherigen Kommentare auch hier in unserem Blog — und laden ein zu weiteren Rückmeldungen über die unten folgende Kommentar-Funktion.)

Postdoc-Schwemme

von Axel Brennicke, Mol. Botanik Uni Ulm

Unregelmäßig flattern bunt gedruckte Werbeplakate über die Schreibtische der Professoren in unserem Land. Jährlich werden es mehr. Alle bitten, aufgehängt zu werden. Meist in Ausländisch: „We kindly ask you to place the enclosed poster in a prominent location where it will attract the attention of students in life and natural sciences, engineering, informatics and medicine.“

Die penetrante Werbung um Doktoranden kommt zunehmend auch per E-Mail. Da soll ich die Poster sogar selbst ausdrucken und aufhängen, tunlichst in Farbe auf meinem alten Schwarz-Drucker.

Meist kommen die Poster mit dem Besonderen und brüsten sich mit „PhD Program“ oder „PhD Programme“ oder „Graduate School“. Die Gedankengänge der Verfasser müssen ähnlich dick mit Phrasen beschichtet sein wie die Hirnblutgefäße eines Atherosklerotikers mit Kalk: Die Texte strotzen von politisch opportunen Formulierungen, übergeschwappt wohl aus „Exzellenzinitiative“-Anträgen, die Titel machen schaudern. „Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengeneering“ oder „Graduate School Life Science Munich: From Molecules to Systems“, heißt es da und man schüttelt sich. Oder erst die Bandwurmelegien wie „Helmholtz International Research School Translational Cardiovascular & Metabolic Medicine“ in Berlin. Zürich annonciert gleich eine schier endlose Liste von „Programs“, darunter „Biomedical Ethics and Law (medical track)“, „Integrative Molecular Medicine“ und „Systems Biology of Complex Diseases“. Was integrative molekulare Medizin sein soll, wissen wohl auch die Götter nicht, es klingt aber gut und wohl deshalb kam es bei der geldvergebenden Politik gut an und wurde durchgewunken. Glückwunsch, liebe Kollegen!

Warum schickt man mir diese Plakate? Warum werden sie überhaupt gedruckt?

Das kann nur politische Vorgabe sein: die Antragsteller dieser „Graduate School Programmes“ müssen solche Amateurplakate verteilen, um an die Knete für die Doktorandenstellen zu kommen. Womöglich wird das von den Geldgebern der diversen exzellenten Initiativen auch kontrolliert.

Keiner meiner Kollegen wird so naiv sein zu glauben, dass ich diese Prospekte irgendwo aufhängen werde, schon gar nicht auf den schäbigen Toiletten, wo die Studenten Muße haben, sie zu lesen. Die Studenten, die wir im Studium und in aufwendigen Praktika an die Pipette geführt haben, soll ich an das „International PhD Programme“ in Madrid schicken? An das „International PhD Program in molecular life sciences“ in Wien oder das „Internatio­nal PhD Programme molecular cell biology“ am MDC Berlin?

Das tue ich nicht. Warum? Weil die meisten dieser Institute sich um Praktika mit 120 oder mehr Studenten drücken. Weil die keine Angst um ihre Mikropipetten, Robocycler oder Zentrifugen haben müssen. Weil an jedem Praktikums-Nachmittag mindestens ein solches Gerät zerlegt wird oder ich es für schlappe vierhundert Euro in die Reparatur schicken kann. Weil es mich ärgert, wenn das MDC mit dem doofen Spruch „Take Your First Step with Us!“ unterstellt, erst bei ihnen fange die wissenschaftliche Ausbildung an, und damit unsere Arbeit abwertet.

Die guten Studenten sehe ich gern in meinen Laboren oder wenigsten denen meiner Universität. Die Schlechten können in solche weiterbildenden Schulen gehen. Leider sind es die Pfiffigen, die auf die Phrasen hereinfallen, die glauben, hier würde ihnen eine Chance geboten. Wenn ich schon nicht verhindern kann, dass die von meiner Provinzuni verschwinden, dann bin ich doch nicht so blöd und weise sie auch noch darauf hin. Auch keiner meiner Kollegen hält mich für blöd – hoffe ich wenigstens – und daher sind diese Plakate Verschwendung. Die Absender hätten sich dafür besser eine PCR-Maschine oder Primer gekauft. Doch wahrscheinlich dürfen sie das nicht, siehe oben.

Ich kann gerade den guten Studenten von einer derartigen Graduiertenschule nur abraten. Sie sind dort in einer Schule! Sie haben wieder in Vorlesungen rumzuhocken. Sie werden in ein Korsett gepresst, das ursprünglich für die Angelsachsen gedacht war, die nach sechs Semestern Bachelor, von denen mindestens zwei notwendig sind, um unser Abitursniveau zu erreichen, in eine Graduiertenschule müssen, um auf unser Diplomniveau zu kommen. Die in Berlin, Wien, Zürich angepriesenen „Soft Skills“ sind für Leute, die mehr auf Laber als auf Labor stehen und helfen weder Wissenschaft noch WissenschaftlerIn.

Unser Studium ist besser: nach Diplom oder Master können Sie sich getrost in ein Labor stellen und pipettieren. Weitergebildet werden Sie durch Vorträge von Kollegen und anderen Gästen. Bei uns bekommt eine Doktorandin in einem DFG-Projekt brutto etwa 1.770 Euro, macht netto gut 1.100 Euro. Da sind Steuern und Soli sowie Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherungen abgezogen.

Die Bezahlung in den Graduiertenschulen dagegen ist mies. Es gibt fast nur Stipendien, bei denen jeder seine eigenen Versicherungen zahlen muss – und zwar beide Teile, Arbeitgeber und -nehmer. Die „International Max Planck Research School on the Life Course“ in Berlin (komischer Name, nicht wahr?) gibt ein Stipendium von 1100 Euro, davon gehen die Versicherungen ab, ob die Arbeitslosenversicherung einen überhaupt nimmt, ist fraglich, lohnt auch nicht, und übrig bleibt dann fast gar nichts mehr. Zudem muss die DoktorandIn die paar Kröten selbst beantragen, nach zwei Jahren noch mal und nach sechs Monaten schon wieder. Die besser bezahlte DFG-Stelle dagegen muss der Chef oder die Chefin einwerben.

An anderen Schulen scheint es noch weniger Geld für die Studenten zu geben, denn sie schweigen sich darüber aus, wie bei der „Graduiertenschule Chemical Bio­logy“ an der Uni Konstanz, der „Life Science Graduate School“ in Zürich oder der „Graduate School for Biological Sciences at the University of Cologne“. Das MPI für Pflanzenzüchtung in Köln hat es natürlich sowieso nicht nötig, zu sagen, wie seine Doktoranden über die Runden kommen sollen. Die „GLOMAR – Bremen Internatio­nal Graduate School for Marine Sciences“ ignoriert ebenfalls die monetären Fakten, verspricht nur Wischiwaschi „Support“ für Kinder und andere Nebensächlichkeiten. Die einzige Eurozahl (bis zu 500 pro Monat) unterstützt externe Doktoranden, die einmal direkt vor Ort in der trüben Nordseebrühe fischen wollen.

Graduiertenschulen sind also dazu da, die Mittel für Doktoranden zu kürzen und dennoch mehr Leistung heraus zu pressen. So sollen in Madrid die armen Doktoranden angekündigte vier Jahre knechten, statt wie bei uns nur drei Jahre ausgebeutet zu werden. Das wird dann auch noch als tolle Sache verkauft.

Die Graduiertenschulen kommen zudem der Faulheit der politischen Bürokratie entgegen: Man vergibt viel Geld in einer Ausschreibung und spart sich die Mühe, einzelne Projekte sowie Doktormütter und -väter zu prüfen, wie es die DFG vormacht. Die zeigt auch, wie das mit minimaler Bürokratie funktioniert. Aber hundert Einzelanträge über je eine Doktorandenstelle, das interessiert kein Lokalblättchen geschweige denn eine größere Zeitung und daher auch keinen Politiker. „PhD Schools“ sind werbewirksamer.

Sind sie auch zeitgemäß? Die Exzellenzinitiative und andere Geldverteilungskonglomerate schaffen eine Vielzahl von Doktorandenstellen. Gleichzeitig gibt es zu wenig Studenten, die die beschworenen Kriterien der Exzellenz einigermaßen erfüllen. Wer heutzutage eine Doktorarbeit schreiben will, hat also kein Problem, eine Stelle zu finden, die gerade so für Mensakarten, Zimmermiete, Fahrradöl und einen gelegentlichen Kinobesuch reicht. Nach drei oder vier Jahren ist der Doktor fertig und die Suche nach einer Stelle mit richtiger Bezahlung beginnt.

Selbst auf „International PhD Schools“ werden einige der Doktoranden gelernt haben, exzellente wissenschaftliche Arbeit zu leisten. Einigen macht das Spaß und sie würden auch gerne unterrichten und an der Universität bleiben. Das aber ist unmöglich. Die großkotzigen Exzellenzinitiativen und andere befristete Fördermaßnahmen können den Schwund an Wissenschaftlerstellen an den Universitäten nicht mal halbwegs ausgleichen. Zwar gibt es inner- oder außerhalb von Clustern und Großprojekten oft noch Mittel für ein paar Postdoc-Stellen, aber die sind ausnahmslos auf wenige Jahre befristet. Danach stehen Sie im Regen. Schluss mit Forschung! Statt Katzenforschung zu treiben, haben Sie für die Katz geforscht.

Nach der Doktorarbeit sind Sie aber drei, vier oder fünf Jahre älter. Sie können zwar Wissenschaft machen, doch Wissenschaft bringt einem Betrieb der freien Wirtschaft in der Regel kein Geld ein. Und das wissen die Unternehmer. Die Ausbildung zum wissenschaftlichen Arbeiten nützt auf dem freien Markt also nichts, sie schadet eher. Es heißt: „Überqualifiziert“, „zu alt“, „zu abgehoben“. Ihre beste Zeit liegt hinter Ihnen und Sie werden in Praktika und dubiosen Jobs kompostiert und schließlich verhartzt.

Daher rate ich jedem diplomierten, gebachelorten oder gemasterten Biologen von einer Doktorarbeit ab. Sie dienen lediglich einem beamteten Präsentationsforscher als billiger Knecht und Ideenlieferant und haben nichts davon, als vier Jahre älter zu werden und einen Titel tragen zu dürfen, der immer weniger wert wird, weil ihn immer mehr haben.

„In order to reach as many students as possible, we would appreciate it very much if you could post  our poster in a prominent place at your institute and inform gifted students about our exciting programs.”

Ganz sicher nicht.

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19 Gedanken zu „‚Ansichten eines Profs‘ (54) — Postdoc-Schwemme“

  1. Kommentar per Email sagt:

    Von einem Inhaber eines deutschen Botanik-Lehrstuhls:

    Lieber Axel, als gelegentlicher Leser von Laborjournal haben mir „Warum schickt man mir diese Plakate?“ und „Unser Studium ist besser“ sehr aus dem Herzen gesprochen. Danke für diesen Artikel.

  2. Kommentar per Email sagt:

    Von Prof. Uwe Sauer vom Institute of Molecular Systems Biology der ETH Zürich:

    Lieber Axel,

    Bei deiner letzten Folge(54) bist du ja völlig auf Abwege geraten. Über Jahre lese ich deine Beiträge mit großer Freude. Bisher war der Grund der Überzeichnungen in deinen Ansichten immer klar und der geneigte Leser freut sich diebisch über den vorgehaltenen Zerrspiegel. Vielleicht von Ausnahmen abgesehen unterstellt man dir auch nur die künstlerische Übertreibung. Deine Folge 54 ist aber doch mit so vielen Unwahrheiten gespickt, dass ich antworten muss.

    Ich bin seid vier Jahren an diversen Graduate Schools an der ETH sowohl in der Doktorandenausbildung als auch in den Zulassungskommittees beteiligt. Außer dem Hinweis auf die teilweise wirklich witzigen Namensschöpfungen, finde ich in deinem Beitrag praktisch keine zwei zusammenhängenden Sätze, die in irgendeiner Form der Realität an der ETH entsprechen. Hier sind nur ein paar der absurdesten Behauptungen:

    – „diese Graduate Schools seinen politische Vorgaben“

    Zumindest die Life Science Zürich Schule haben wir von der Basis her aufgebaut, um eine gewisse Qualitätssicherung der Doktorarbeiten und der Doktorandenausbildung zu erreichen. Nach vielen Anträgen gab es zwar auch Beiträge zur Administration, aber alle anderen Aufgaben werden von den Kollegen einfach zusätzlich gemacht weil dir der Meinung waren das sei wichtig. Eine andere Meinung stehe ich dir ja gerne zu, aber mit Vorgabe hat das sicher gar nichts zu tun. Am EMBL ist es genauso.

    – „wir würden über die Amateurplakate und die angeworbenen Doktoranden an die Knete für Doktoranden kommen“. Dazu gibt es einen fast böswilligen Hinweis auf myteriöse Geldgeber.

    Das Gegenteil ist der Fall – bei uns. Alles Geld für unsere Doktorandenstellen kommt von den Professoren über deren eingeworbene Drittmittel. Primär macht die Graduate Shool einfach mehr Arbeit. Ich kann nicht ausschließe, dass es auch andere Graduate Shools gibt, die deiner Beschreibung entsprechen, aber zumindest bei uns an der ETH ist die Realität eine ganz andere.

    – „die meisten dieser Institute drücken sich um Großpraktika“

    Das mag für Helmholtz und EMBL stimmen, aber deren Aufgabe war ja auch gewollt nie in der Grundausbildung. In Zürich und sicher auch in Cambridge ist das eindeutig anders, um nur zwei zu nennen.

    – „den guten Studis solle man abraten, da sie dort in einer Schule sein“

    Zumindest an der ETH, Cambridge und am EMBL hat dies nichts mit der Realität zu tun. Über ein Graduate Program bekommen die Studis allerdings gezielt noch einige Weiterbildungsmöglichkeiten. Manches davon ist vielleicht etwas lieblos, aber das liegt immer an der Organisation. Ich habe immer viel Spa? daran mit einer Gruppe von 15-30 Doktoranden einen Tag lang im Seminarstil den Grundgedanken der Systembiologie zu erarbeiten. Paper schreiben, Ethik etc sind andere Aspekte. Für eine neue Graduate School in System Biologie liegt unser Schwerpunkt der Weiterbildung (3x 2 Wochen Kurse) darin den Biologen Modellierungen und den Theoretikern Biologie Grundlagen beizubringen. Für eher interdisziplinäre Forschungsrichtungen ist diese Art der Doktorandenausbildung zur Zeit der einzige Weg zumindest die schlimmste Ausbildungsnot zu beheben. Ich persönlich würde den interessierten und guten Studis deutlich zu solchen Programmen raten, da sie ihre normale Laborausbildung komplementiert. Die weniger guten sind häufig schon mit dem Laborteil ausgelastet und sie würden daher von so einem Programm auch weniger profitieren können.

    – „ die Bezahlung sei mies“

    Eine komplette Fehlmeldung für zumindest die ETH und das EMBL. Obwohl das Leben in Zürich teuer ist stehen sich unsere Doktoranden besser als die Vergleichsfälle an normalen deutschen Unis.

    – „soft skills seien für Wissenschaftler nicht wichtig“

    Na toll. Kommunikation, Ethik, Organisation von Veranstaltungen, kleinere Übungen in Gruppen zur Entwicklung von Forschungsprojekten, Einblicke in Auswahlverfahren alles nicht wichtig. Selbst wenn es für Wissenschaftler wirklich nicht wichtig wäre, wird deine Realität wie unsere sein, die meisten Doktoranden werden nicht Akademiker sonder gehen in die Industrie.

    Ich finde auch du hast eine Verantwortung dafür, dass deine Ulmer Studis die für sie beste Entscheidung treffen. Für viele mag dies ein Doktorat in Ulm sein — keine Frage. Es mag aber durchaus Ulmer geben, denen du damit nicht unbedingt die Tore zur Welt aufmachst. Letztlich muss jeder Studi selber entscheiden, aber mir sind an der ETH zum ersten Mal die Augen aufgegangen. Dabei geht es weniger um die Uni an sich, als mehr um die Leute die dort sind. Man kann auch bei uns im Mittelmass versinken, aber es gibt eben viele Leute die versuchen die Probleme von morgen zu lösen und ihren Doktoranden unglaubliche Möglichkeiten eröffnen. Das EMBL mit seinem anderen Model ist ein wunderbarer Hort der Zusammenarbeit, der einfach anders zur Exzellenz zwingt als das Arbeiten im stillen Kämmerlein. Nicht besser oder schlechter, anders. Für die richtigen Studis ist das eine unglaubliche Chance und für die falschen wird es zum Fiasko weil sie nicht mitkommen.

    Ich schicke zum Beispiele alle meiner Masterstudis und alle Bewerber von außen durch das Aufnahmeprozedere der unsere Graduate School. Mit etwas Coaching kommen die meist problemlos durch das Aufnahmeverfahren, was aber trotzdem ein guter Trainingsaspekt ist. Wichtiger ist aber, dass die erfolgreichen Bewerber, insbesondere jene, die die Aufnahmekomitees beeindruckt, haben von vielen Professoren umworben werden. Obwohl ich durchaus auch schon gute Leute an Kollegen verloren habe unterstütze ich das System voll, weil es im Interesse der Studis liegt und letztlich zu einer Qualitätssteigerung führt. Meine besten Leute gehen eben oft auch am EMBL oder anderswo mal schnuppern. Manche bleiben. C’est la vie.

    Die Qualität geht aber sicher über die Auswahl und die paar Kurse hinaus. In Zürich haben wir für jeden Studi ein PhD Kommittee mit mindestens einem Nicht-ETH Kollegen. Reisekosten tragen die Supervisors, aber die Studis lernen unglaublich viel dabei einmal im Jahr ihre Arbeit vor anderen Experten zu verteidigen. Das ganze ist teuer und kostet viel Zeit (ich sitze natürlich dann auch bei Doktoranden der Kollegen im Komitee), aber oft entstehen daraus ganz neue Ideen und die Situation bereitet die Studis auf einiges vor was später kommt. Du bist ein viel zu großer Freund der Studenten als das du ernsthaft behaupten würdest „… nach Diplom können Sie (eure Studis) sich getrost in ein Labor stellen und pipettieren“.

    Mir ist bewusst, dass es scheinbar auch andere Graduate Schools gibt, die sich deinen Zerrspiegel zurecht vorhalten müssen. Wie viele entzieht sich meiner Kenntnis. Es gibt aber auch andere – wie unsere an der ETH – die vom Idealismus der Kollegen getragen werden und exzellente Auswahl und Ausbildung als Ziel haben. Eine differenzierte Darstellung ist hier unerlässlich! Ich denke es wäre nur fair dies in einer der nächsten Ausgaben des Laborjournals zumindest zu erwähnen.

    Bitte such dir bei der 55ten Folge wieder eine der vielen echten Realsatiren aus!

    Herzliche Grüße aus Zürich! Uwe

  3. Kommentar per Email sagt:

    Antwort von Axel Brennicke:

    Danke, Uwe, für Deine ausführliche Kritik!

    Habe ich wohl das Kind und die Väter mit dem Bade ausgeschüttet und vergessen/unterdrückt, dass es auch Graduierten-Schulen gibt, die aus Idealismus und für die Verbesserung der Aus-Bildung ins Leben gerufen wurden — so wie Eure offensichtlich! Sorry, ich habe nicht gewusst, dass die Eure bottom-up gewachsen ist, habe tatsächlich einfach von den deutschen Grad-Schools aus extrapoliert, die ich einfach näher kenne und von denen ich weiß, wie sie entstanden sind:

    – hier sind es meist politische Vorgaben: in den „Exzellenzdingern“ soll man Graduiertenschulen konstruieren und vorführen, sonst gibt es nix. Bei der DFG genauso. Die, die ich dort gesehen habe, waren alles artifizielle Konstrukte, um an das Geld für Doktoranden zu kommen. Und um lokal gut da zu stehen. Bei der Univerwaltung (und Lokalpresse) bekommst Du hier nur Gehör, wenn Du mit einem SFB oder einer Grad-School aufwarten kannst. Nur dann hast Du beispielsweise Chancen auf eine Renovierung oder ein neues ein Gerät. (Sicher hast Du recht, dass es auch hier Ausnahmen gibt, aber die habe ich noch nicht gesehen).

    – diese Vorgaben beinhalten zum Beispiel auch (inter)nationale Ausschreibungen und Bekanntmachungen der Grad-School, d.h. die Verpflichtung solche Plakate, Anzeigen in Zeitungen etc. zu machen. (Auszug DFG: „Darüber hinaus werden im Rahmen einer Graduiertenschule Personal- und Sachmittel für das effiziente Management, einschließlich der Mittel für eine professionelle Rekrutierung zur Verfügung gestellt, ebenso Mittel für die öffentliche Präsentation. […] vergibt Stipendien für Promovierende. Über die Stipendienvergabe entscheidet im Zuge eines transparenten Auswahlverfahrens . Die maximale Förderdauer beträgt Jahre. Die Stipendien werden grundsätzlich international ausgeschrieben.“ Siehe hier.)

    Du siehst, da steht drin, dass international ausgeschrieben werden muss — i.e. Plakate etc.

    – mit dem zugegebenermaßen übertriebenen Verweis auf die „Graduate Schools“ als „Schulen“ (warum heißt es wohl ‚school’, wenn es keine Schule wäre?) wollte ich den Zwang bemängeln, bestimmte Veranstaltungen zu besuchen (ist ja jetzt hier in Deutschland beim BSc etc. sowieso viel extremer als vorher beim Diplom). Das ist ja das Wesen von Schule, dass man hingehen muss, an Uni sollte man eigentlich aus Interesse sein (ja, ja, theoretisch…)

    – Bezahlung ist wirklich meist mies: ich habe diverse Grad-Schools angeschaut und dort auf den Webseiten finden sich (wie ich es gesagt habe) mal keine Angaben, mal nur diverse Paraphernalia, sonst meist Stipendien. Und die sind so mies wie etwa die „Landesgraduiertenförderung“ — auch die innerhalb der „Exzellenzinitiativen“. Stipendien sind ja immer deutlich schlechter als die ehemaligen 0,5 BAT-IIa im DFG-Einzelantrag. Für die Gerechtigkeit muss ich dann solche Stipendien immer auffüttern mit HiWi- Geld oder sonst was. Geht ja nicht, dass der eine Doktorand 200 Euros weniger hat als der andere…

    – Na ja, Uwe, unter den „Soft Skills“ verbergen sich sicher auch sinnvolle Sachen, aber oft eben auch Weichlichkeiten…

    Und insgesamt muss ich Dir sicher einräumen, dass es auch sinnvoll ist, dass Leute aus Ulm weggehen sollten. Hier kommt man nicht her, um was zu werden — man wohnt hier, bleibt als Student bei ‚Hotel Mama’ und geht weg, sobald es geht. Ich würde auch nie nach Ulm zum studieren gehen .

    Außerdem ist es hier so klein, dass wir in der Bio und auch ich niemals eine Grad-School aufstellen können — an die Knete komme ich nie ran.

    Nun, wie auch immer — ich werde mir Deine Kommentare zu Herzen nehmen und verspreche, lieber die wirklich absurden Dinge im Uni-Alltag zu provozieren…

    Hoffe, Du kannst mir verzeihen. Schöne Grüße, Axel

  4. Kommentar per Email sagt:

    Antwort von Uwe Sauer:

    Hallo Axel,

    Die Antwort die ich erhofft hatte!

    Mir war nicht bewusst, dass es auch einige Grad Schools nach US-Vorbild in Deutschland gibt. Unsere Studis gehen regelmässig mal in Cambridge und am EMBL schnuppern — und dort ist es wie bei uns. Insbesondere das EMBL ist für viele unserer Leute sehr attraktiv und ich rate auch insbesondere den Schweizern dazu. Von den anderen werde ich nach kurzem Checken dann wohl eher abraten, aber da hatte sich auch bei uns niemand für interessiert.

    Grundsätzlich ist da natürlich ein kleiner Zoo entstanden, der sich auch an unserer Plakatwand hinter dem Kopierer zeigt. Wenn ich allerdings das erste Plakat vom Eselsberg entdecke, dann komme ich dich besuchen …;-).

    Herzliche Grüsse, Uwe

  5. Kommentar per Email sagt:

    Von der Uni Zürich:

    Sehr geehrtes Laborjournal Team

    Der Artikel von Prof. Axel Brennicke “Postdoc-Schwemme” ist nicht nur gespickt mit Un- und Halbwahrheiten, sondern so unausgegoren und voller Ressentiment, dass man seinen Rundumschlag gegen Graduate Schools und Doktoratsprogramme beim besten Willen nicht ernst nehmen kann. Herr Brennicke hat mit seinen wirren Behauptungen nichts zu verlieren, bekundet er doch anscheinend eh schon Mühe, die guten Studenten an seiner Provinzuni zu halten, geschweige denn externe dorthin zu locken.

    Das Laborjournal disqualifiziert sich aber sehr wohl als seriöse Zeitschrift, wenn solch grober Unsinn publiziert wird. Und es ist auch nicht gerade auf der Höhe der Zeit, wenn die moderne Doktorandenausbildung nur aus dem schiefen Blickwinkel eines frustrierten Professors beleuchtet wird. Graduiertenkollegs und Doktoratsprogramme haben nämlich den Studierenden einiges zu bieten. Falls Sie in einem Artikel einmal die Vorzüge eines strukturierten Doktorates innerhalb eines Programmes oder einer Dachorganisation wie der Life Science Zurich Graduate School aufzeigen möchten, so würden wir Sie gerne zu einem Besuch bei uns einladen. Selbstverständlich werden wir Ihnen nicht nur die Organisation und Administration der Graduate School und der dazugehörigen PhD Programme vorstellen, sondern Sie können gerne auch mit den uns angeschlossenen Professoren und Doktorierenden sprechen, um sich ein facettenreiches Bild über die Pluspunkte — und gegebenenfalls auch Nachteile — solcher Schulen und Programme zu machen.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

  6. Ralf Neumann sagt:

    Okay, über Qualität und Strukturen von „Grad Schools“ kann man offenbar trefflich streiten. Für mich steckt aber Brennickes Kernbotschaft am Ende des Artikels — unter anderem in folgendem Satz:

    Daher rate ich jedem diplomierten, gebachelorten oder gemasterten Biologen von einer Doktorarbeit ab. Sie dienen lediglich einem beamteten Präsentationsforscher als billiger Knecht und Ideenlieferant und haben nichts davon, als vier Jahre älter zu werden und einen Titel tragen zu dürfen, der immer weniger wert wird, weil ihn immer mehr haben.

    Heißt also, dass wir viel, viel mehr Dokoranden ausbilden, als wir letztlich in der Forschung weiter beschäftigen können. Nur weil man mit ihnen summasummarum mehr Forschung fürs Geld bekommt. Forschung demnach als Doktoranden-Durchlauferhitzer, in dem die meisten hell aber schnell verglühen.

    Sollten wir nicht DAS mal diskutieren, statt nur das Begleitsymptom „Grad Schools“. Woanders findet das jedenfalls gerade heftig statt — siehe z. B. „The Scientific Workforce Policy Debate: Do We Produce too Many Biomedical Trainees?“, oder „In which I dream of revolution“, oder „Do We Need More Scientists, or More Jobs for Scientists?“, oder…

  7. BadBoyBoogie sagt:

    „aus dem schiefen Blickwinkel eines frustrierten Professors“

    Ich kenne Brennicke nicht, aber das kann schon deswegen nicht stimmen, weil ein „frustrierter Professor“ nie nie niemals solch augenzwinkernd-launigen Texte zustande bringt.

    Und. liebe „Uni Zürich“: „unausgegoren“ fand ich Brenickes Artikel selten. Pointiert, hart aber herzlich, gelegentlich auch einseitig, ok – aber der Tod aller Veränderungen ist die graue, mittelmäßige Ausgewogenheit.

    Best
    BBB

  8. Pseudomonas sagt:

    @ Ralf Neumann:

    Dito, diesen Abschnitt halte auch ich für den entscheidenden in diesem Artikel. Die Frage ist allerdings, was die Alternative zur Promotion sein soll – in den meisten Fällen wahrscheinlich Pharma-Referent oder ähnliche erquickende Betätigungen…

  9. BadBoyBoogie sagt:

    … lieber Pseudomonas, keine angst, da gibt’s noch 1000 andere Möglichkeiten, z.B. ….

    – Staat (LKAs, BKA, etc.),
    – Gemeinden (in der Verwaltung),
    – Firmen, auch große (z.B. als Umweltbeauftragter bei Siemens),
    – div. gemeinnützige Orgas (BUND, LBV, Greenpeace…),
    – ne Firma gründen (ist viiiel lukrativer als Promo & Akadem. Karriere),
    – tausende Jobs in der Pressearbeit (für den, der’s mag…)
    – und noch ewig viele andere Dinge. Echt!

    und außerdem hab ich mal gehört, auch bei Laborjournal würden einige Nicht-Promovierte arbeiten. Stimmt doch, oder?

    Wer natürlich partout weiterforschen will – und da gibt’s gottseidank viele – der muß wohl oder übel erst mal den Dr. machen.

    Best wishes
    BBB

  10. Entscheidend ist was am Ende dabei rauskommt

    Lesen wir nicht alle regelmäßig und mit heimlicher Genugtuung die Ansichten des Profs aus Ulm? Mal ehrlich, die mit spitzer Feder geschriebene Kolumne von Prof. Axel Brennicke bringt seit langer Zeit Umstände, Zustände und Misstände an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen ans Tageslicht. Warum auch nicht. Dinge die in die falsche Richtung laufen müssen beim Namen genannt werden. In seinem letzten Beitrag (Folge 54, Laborjournal 3/2010) über die Marketinganstrengungen von Promotionsprogrammen verliert er etwas den Überblick und gibt gefährliche Ratschläge. Obwohl sein ironischer Unterton angesichts der Papierflut und den abgehobenen Titeln angebracht ist, bleibt zu befürchten, daß Studenten nach der Lektüre die falschen Schlüsse ziehen und seiner Empfehlung keine Promotion anzustreben Folge leisten. Das wäre bedauernswert.

    Namen für Promotionsprogramme sind nun wirklich Schall und Rauch. Entscheidend ist doch die Qualität der Nachwuchswissenschaftler die ihren akademischen Grad im Rahmen einer neu-artigen Promotionsschmiede abschließen. Mit Blick auf Deutschland kann ich aus Strasburger Sicht (also mit genügend Abstand) und aufgrund der Erfahrungen im HFSP Program für Postdoc Stipendien nur sagen: Weiter so! Was zu Beginn der strukturiereten Promotionsprogramme ein zartes Pflänzchen war, hat sich zu einer echten Talentschmiede gemausert. In dem globalen Wettbewerb für HFSP Postdoc Stipendien herrscht nämlich reges Gedränge. Alljährlich hoffen 650-700 frischgebackene PhD’s aus etwa 60 verschiedenen Nationen auf die begehrte 3-jährige Förderung um ein Postdoc Forschungsprojekt im Ausland durchführen zu können. Mittlerweile nicht mehr überraschend für mich ist, daß zum wiederholten Male, die Absolvenden aus deutschen Promotionsprogrammen zu den erfolgreichsten gehören. Was hat sich geändert im Vergleich zu früheren Jahrgängen, die in dem von Brennicke bevorzugten Einzelkämpfer-Modus ihren Abschluß erreicht haben? Promovenden mit Abschlüssen aus Deutschland haben plötzlich Publikationen aufzuweisen und schaffen es ohne große Mühe gut formulierte englisch-sprachige Anträge einzureichen, die vor originellen und kreativen Ideen nur so strotzen. In den den 90er Jahren entfielen 5-10% der jährlichen Stipendien auf Antragsteller mit deutschem Promotionsabschluss. In den Jahren nach 2001 stieg dieser Anteil auf 10-15% womit Deutschland das erfolgreichste Land (im Sinne der sog. „Ph.D nationality“) ist wenn es darum geht bei HFSP ein Postdoc-Stipendium zu erhalten.

    Es bleibt also festzustellen, das verstärkte Angebot an strukturierten Promotionsprogrammen mit all ihren Angeboten für Zusatzqualifikationen hat positive Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeiten von Antragsstellern mit Deutschen Promotionsabschlüssen. Das Problem welches Prof. Brennicke versucht zu vermitteln, ist neben der Menge an Werbungsmaterial für Promotionsprogramme, die fehlende Perspektive für die Zeit danach (und womöglich die nur marginal ausgebildete Postdoc-Tradition in Deutschen Forschungseinrichtungen). Der Hype um die Promotionsinitiativen der vergangenen Jahre hat viel Geld für strukturierte Programme auf den Markt geworfen. Für Arbeitsgruppenleiter ist es damit einfacher Promotionsstudenten zu rekrutieren und auf ihren schmalen Schultern die Forschungslast eines der weltweit wichtigsten Forschungsstandorte abzuwälzen. Postdocs sind wesentlich teuerer und ziehen daher den kürzeren. Leider wurden die Postdocs im Bologna-Taumel nur wenig beachtet und ihnen verbleibt nur das Prinzip Hoffnung. Insofern sollte man sich in Deutschland (und auch anderswo in der Welt) eher Gedanken um die Zeit nach der Promotion machen (siehe Ralf Neumanns Literaturempfehlungen wie z.B. The Scientific Workfors Policy Debate…).

    Guntram Bauer
    (von 2002-2004: Gründungskoordinator der IMPRS am Max-Planck Institut für Züchtungsforschung in Köln, die in Brennickes Beitrag auch ihr Fett ab bekommt!)
    Derzeit:
    Director of Fellowships
    Human Frontier Science Program
    Straßburg, Frankreich

  11. cognitive animal sagt:

    Am Rande bemerkt: Was hat sich das Laborjournal bloß dabei gedacht, die beunruhigend unterirdische Rechtschreibung von Prof. Sauer aus Zürich hier ohne jede kosmetische Korrektur wiederabzudrucken?

  12. Knaxel sagt:

    Ich dachte, „gedruckt“ wird nur auf Papier. Was gemerkt? „Am Rande“ blüht hauptsächlich Pedanterie..

  13. cognitive animal sagt:

    Nun ja, Laborjournal/Knaxel, wenn Sie es nicht einmal für nötig hielten, die sprachlichen Unfälle dort still auszubessern und lieber von Pedanterie sprechen, dann haben wir unterschiedliche Auffassungen davon, wie sprachliche Minimalstandards aussehen. Ich wende mich einstweilen wieder meiner eigenen Forschung, äh, Graduate „Shool“ zu.

  14. Pseudomonas sagt:

    Die mehrfache Verwendung von „Shool“ hat mich auch belustigt – allerdings denke ich nicht, dass das Laborjournal in Leserbriefen Fehler korrigieren darf. (Oder doch?)
    Rechtschreibkenntnisse sind allerdings tatsächlich so ein Soft Skill, den viele Professoren der aktuellen Generation einfach nicht haben. Vllt ändert sich das ja durch die Doktoranden-Programme? Wobei ich da eher weniger Hoffnung habe – so weit ich das hier mitbekommen habe, wird dort Soft Skill tatsächlich mit „Labern“ gleichgesetzt…

  15. Ralf Neumann sagt:

    „Knaxel“ kann bei uns nichts ausbessern, das können hier nur die zwei LJ-Webmaster. Ansonsten ist es in der Tat nicht verboten, etwas in Leserbriefen zu ändern/kürzen — aber doch immer etwas heikel. Außerdem nehmen sich Blog-Kommentatoren (nicht wir selbst!) doch sowieso die Freiheit der — sagen wir — „flexiblen“ Rechtschreibung, vor allem nach dem Motto: Nieder mit Großschreibung und Satzzeichen! Siehe etwa „wiki88“ in dieser Reihe. Und ja, stimmt — mit dem Thema hat das inhaltlich nix zu tun…

  16. Axel Brennicke sagt:

    Ja Herr Bauer, genauso wollte ich meine Anregungen auch gesehen haben: es gibt keine angemessene Post-Doc Kultur in Deutschland, bin ich völlig Ihrer Meinung. Und deshalb muss sich der angehende Doktorand genau überlegen: Was will ich hinterher machen, brauche ich den „Dr.“, oder kann ich auch ohne bei den Ärzten klingeln.
    Ob die Post-Docs aus den „Schools“ wirklich besser sind als die „Freien“, da sind die Soziologen etc. mit einer Dr.-Arbeit zum Thema dran. Müsste man gucken, wieviele jeweils z.B. bei Ihnen, i.e. HFSP, erfolgreich sind.
    Auf jeden Fall ist die Datenbasis von 5-10% in den 90ern auf 10-15% in den 00er Jahren sehr interessant als Trend — nur ein bisschen dünn, da wäre die Erfolgszahl in Prozenten im Vergleich zu anderen Ex-Doktoranden mal interessant (besonders eben zwischen „Freien“ und „Verschulten“). Wie gesagt. Ist aber zu viel Arbeit…
    Besser wäre es, wenn es mehr Post-Doc Stellen (und zur Not Stipendien – nein lieber die nicht) gäbe! Gibt es aber leider nicht in Deutschland…

  17. BadBoyBoogie sagt:

    @RN: wiki88 ?

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