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Laser-Technik im Comic-Stil

8. Dezember 2021 von Laborjournal

 

 

Vor über einem Jahr stellten wir ein Potpourri verschiedenster deutsch- und englischsprachiger Wissenschafts-Comics vor. Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) in Jena hat nun ein neues Werk in den Topf geworfen: „Lasergirl – Jagd auf den Killerkeim“ heißt das 77 Seiten dicke E-Book, das es auf der eigens eingerichteten Homepage lasergirl.de kostenlos zu lesen und für Schulklassen in begrenzter Stückzahl sogar in gedruckter Form zu bestellen gibt.

Die Geschichte dreht sich um Thomas, dem es im Zuge einer vermeintlichen Grippe-Erkrankung immer schlechter geht und der daraufhin im Krankenhaus behandelt werden muss. Die Ärzte sind ratlos und vermuten eine Sepsis, wissen aber nicht, mit welchem Pathogen sich Thomas infiziert haben könnte. Ihre einzige Hoffnung: Lasergirl! Die Superheldin kann sich schrumpfen und in Thomas Körper auf die Suche nach dem Killerkeim gehen. Mit ihrem Laserstrahl scannt sie schließlich Hinweise der patrouillierenden Immunzellen und sendet diese an das behandelnde Team. Das erfährt auf diese Weise nicht nur, welches Pathogen Thomas quält, sondern auch gegen welche Antibiotika es resistent ist.

Zugegeben, die Geschichte ist stellenweise etwas verwirrend und hinterlässt nach der Lektüre das eine oder andere Fragezeichen. Glücklicherweise gehen die Macher im hinteren Teil des Heftes jedoch immerhin genauer auf die Technologie ein, die dem Comic zugrunde liegt: ein diagnostischer Laser-Schnelltest in Form eines Chips. Auch das Team hinter dessen Entwicklung bekommt eine Vorstellungsrunde. Besonders interessant jedoch sind die Kommentare der beteiligten Forscherinnen und eines Mediziners rund um den Leibniz-IPHT-Leiter Jürgen Popp. Sie erklären zum Beispiel, worauf es bei der Behandlung einer Sepsis ankommt, und wie das Team das Pathogen aufspüren kann.

Und auf der vorletzten Seite erfahren wir schließlich noch, wie es mit der Superheldin Lasergirl weitergeht: Die befindet sich nämlich bereits in den Startlöchern für den nächsten Fall.

Juliet Merz

 

Präsenz-Bammel

24. November 2021 von Laborjournal

In unserer Reihe „Forscher Ernst und die Corona-Krise“:

(Gezeichnet von Rafael Florés. Jede Menge weiterer Labor-Abenteuer von „Forscher Ernst“ gibt es hier.)

 

Windige Maßnahmen

7. Oktober 2021 von Laborjournal

In unserer Reihe „Forscher Ernst und die Corona-Krise“:

(Gezeichnet von Rafael Florés. Jede Menge weiterer Labor-Abenteuer von „Forscher Ernst“ gibt es hier.)

 

„Extreme liebend“ — na ja …

15. September 2021 von Laborjournal

 

 Juliet Merz

Zurück zur Normalität!

1. September 2021 von Laborjournal

In unserer Reihe „Forscher Ernst und die Corona-Krise“:

(Gezeichnet von Rafael Florés. Jede Menge weiterer Labor-Abenteuer von „Forscher Ernst“ gibt es hier.)

 

Akademische Forschung — ein Genuss?

11. August 2021 von Laborjournal

 

 

Bereits vor einiger Zeit fragte der US-Geograph Austin Kocher auf Twitter:

 

Inzwischen hat er darunter über 1.400 Antworten gesammelt, warum die einen es genießen, in der akademischen Forschung aktiv zu sein – und warum andere eben nicht.

Da wären die durchweg positiven, wie etwa:

 

Aber es gibt natürlich auch weniger positive, wie etwa:

 

Und es gibt die klar negativen wie diesen hier:

 

Insgesamt sind die positiven aber ganz klar in der Überzahl. Wer also mal wieder hadert, ob sie oder er in der akademischen Forschung richtig ist, kann sich von dieser Twitter-Konversation mit über tausend „Überzeugungstätern“ gut wieder aufrichten lassen ;-).

 

Paradoxe Prävention

4. August 2021 von Laborjournal

In unserer Reihe „Forscher Ernst und die Corona-Krise“:

 

(Gezeichnet von Rafael Florés. Jede Menge weiterer Labor-Abenteuer von „Forscher Ernst“ gibt es hier.)

 

„Ich bin der Erstautor und Du nur et al.“— Tanz Deine Doktorarbeit!

30. Juni 2021 von Laborjournal

 

 

 

 

Drei Finnen, die sich selbst als Nerds bezeichnen, tanzen und rappen ihre Doktorarbeit und lassen dabei ganz schön die Sau raus. Jedenfalls verglichen mit anderen Forschern, die ebenfalls den „Konfigurationsraum“ durchsuchen, um molekulare Cluster schneller aufzuspüren. Das Thema ist heftig erklärungsbedürftig und deswegen geben die drei Finnen in ihrem Video wirklich alles. Tänzerisch und rapperisch! Das Ganze ist stets garniert mit einem Augenzwinkern und dem berühmten finnischen Humor: „Ich bin der Erstautor und Du nur et al.

Gewonnen haben sie jetzt schon, und zwar den jährlichen Wettbewerb Dance your Ph.D. des Magazins Science. Dotiert mit 2.000 US-Dollar. Da fehlt zwar noch was im Vergleich zum Nobelpreisgeld, aber wenn sich herausstellt, dass die Ergebnisse einen Durchbruch in der Aerosol-Forschung darstellen und sich virenlastige Aerosole dadurch leicht aus der Luft beseitigen lassen, wer weiß…. Zu gönnen wär’s ihnen.

 

 

Tanzen ist gesund. Körperlich. Aber es bringt uns auch geistig weiter. Wie? Das fragen Sie am besten Dr. Dance. Der kennt sich aus, denn er ist Tanzpsychologe. Nachdem ich einige seiner Videos (hier, hier und hier) gesehen haben, bleibt für mich nur eine Schlussfolgerung: Tanz Deine Doktorarbeit sollte integraler Bestandteil des Rigorosums werden. Das wäre sicher auch im Sinne der Prüfer, die dadurch weniger „zähe“ Stunden auf ihr Lebenskonto überweisen müssten.

Siehe auch: https://www.theguardian.com/technology/2011/jul/31/peter-lovatt-dance-problem-solving

Und übrigens: Bereits 2008 berichteten wir mit unserem Beitrag „Tanz der Doktoren“ erstmals über den „Dance-your-Ph.D.“-Wettbewerb.

Kai Herfort

 

Heiße Freuden

28. Juni 2021 von Laborjournal

 

 Juliet Merz

 

Tarnen und täuschen

16. Juni 2021 von Laborjournal

In unserer Reihe „Forscher Ernst und die Corona-Krise“:

 

(Gezeichnet von Rafael Florés. Jede Menge weiterer Labor-Abenteuer von „Forscher Ernst“ gibt es hier.)

 

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