
(03.04.2006) Hin und wieder findet man an deutschen Forschungsstätten Institutsleiter, die nicht nur das Mastermind über den Projekten ihrer Assistenten und Postdoks geben (wenn überhaupt). Nein, sie gönnen sich zudem die Freude an einem ganz eigenen Projekt.|
Ich dachte eigentlich, dass ich in etwa dieselbe Position eingenommen hätte wie Herr Schmitz. Eigentlich kommt vor allem der "Chef" nicht sehr positiv weg - auch wenn gerade er die TA ja in die Autorenliste aufnimmt, sogar als Erstautorin (ist nebenbei ein real erlebtes Beispiel). Die Kritiken an den "TAs in der Autorenliste" sind dagegen allesamt Zitate. Aber offenbar ist das doch nicht ganz klar geworden... ("Der Autor")
Ralf Neumann (LJ), 01-May-2006 20:55:22 |
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Es ist schon bedauernswert, dass der Verfasser dieses Artikels offensichtlich nie in den Genuss guten technischen Personals gekommen ist. Ich spreche hier nicht von wenigen Ausnahmen, sondern sicher einem beachtlichen Anteil kompetenter und motivierter technischer Assistenten, die es auch hoffentlich noch nach der Lektüre des Artikels "TAs in der Autorenliste?" sind. Es bleibt die Frage, wer ein Anrecht auf den sonnigen Platz in der Autorenliste hat. Da ist wohl so manch einer namentlich vertreten, der oftmals weit weniger Beitrag zu verbuchen hat als die beteiligte TA. Sicher unterscheidet sich die Ausbildungsrichtung des Wissenschaftlers grundlegend von der des technischen Personals, doch kann ich nur aus Erfahrung sagen, dass der Mensch lernfähig ist und die Lernfähigkeit nicht an akademischen Graden zu messen ist. Der in dem Bericht beschriebene Pipettiersklave ist sicher lediglich ein bedauernswertes Produkt der Unterforderung und dem falschen Verständnis eines Chefs, der sich für unabkömmlich hält und damit, nebenbei erwähnt, massiv seine Zeit verschwendet. Bei uns jedenfalls sind Technische Assistenten ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Teamarbeit, tragen mit ihren oft langjährigen Erfahrungen essentiell zur Projektgestaltung und Projektauswertung bis zur Anfertigung der Publikationen bei, und werden auch weiterhin entsprechend ihrem geleisteten Beitrag einen Platz in der Autorenliste finden.
Dr. Jürgen Schmitz, Universität Münster
Jürgen Schmitz, Institut für Experimentelle Pathologie, 27-Apr-2006 21:17:00 |
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TAs in die Autorenliste?
Es ist schon bedauernswert, dass der Verfasser dieses Artikels offensichtlich nie in den Genuss guten technischen Personals gekommen ist. Ich spreche hier nicht von wenigen Ausnahmen, sondern sicher einem beachtlichen Anteil kompetenter und motivierter technischer Assistenten, die es auch hoffentlich noch nach der Lektüre des Artikels "TAs in der Autorenliste?" sind. Es bleibt die Frage, wer ein Anrecht auf den sonnigen Platz in der Autorenliste hat. Da ist wohl so manch einer namentlich vertreten, der oftmals weit weniger Beitrag zu verbuchen hat als die beteiligte TA. Sicher unterscheidet sich die Ausbildungsrichtung des Wissenschaftlers grundlegend von der des technischen Personals, doch kann ich nur aus Erfahrung sagen, dass der Mensch lernfähig ist und die Lernfähigkeit nicht an akademischen Graden zu messen ist. Der in dem Bericht beschriebene Pipettiersklave ist sicher lediglich ein bedauernswertes Produkt der Unterforderung und dem falschen Verständnis eines Chefs, der sich für unabkömmlich hält und damit, nebenbei erwähnt, massiv seine Zeit verschwendet. Bei uns jedenfalls sind Technische Assistenten ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Teamarbeit, tragen mit ihren oft langjährigen Erfahrungen essentiell zur Projektgestaltung und Projektauswertung bis zur Anfertigung der Publikationen bei, und werden auch weiterhin entsprechend ihrem geleisteten Beitrag einen Platz in der Autorenliste finden.
Dr. Jürgen Schmitz, Universität
Jürgen Schmitz, Institut für Experimentelle Pathologie, 27-Apr-2006 21:16:44 |