Episciences Project — ein neues Modell zum wissenschaftlichen Publizieren

11. Februar 2013 von Laborjournal

Vor ziemlich genau einem Jahr startete eine Protestaktion gegen die exorbitante Preispolitik sowie die restriktiven Zugangsregeln des holländischen Wissenschaftsverlag-Giganten Elsevier. Auf der Seite “The Cost of Knowledge” können seitdem der Sache gewogene Unterzeichner erklären, dass sie den Verlag solange boykottieren werden, bis er sein Geschäftsmodell radikal ändert. So haben dort bis heute über 13.200 Forscher bezüglich Elsevier erklärt, dass sie dort:

… won’t publish, won’t referee, won’t do editorial work.

Hauptinitiator des Protests war damals der Mathematiker und Fields-Medaillengewinner Timothy Gowers (hier seine eigene Jahresbilanz des Protests). Jetzt geht er einen Schritt weiter: Auf seinem Weblog verkündete er vor einigen Tagen das “Episciences Project“, welches das wissenschaftliche Publizieren auf völlig neue Füße stellen will – komplett staatlich finanziert und ganz ohne kommerzielle Verlage. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zeig alles, was Du hast!

15. März 2011 von Laborjournal

Wie viele Bilder und Datensätze, die man beispielsweise während der Doktorarbeit produziert, landen niemals in einer Publikation — und bleiben damit der Community vorenthalten? Mit dieser Frage startet Mark Hahnels Text „FigShare: Publish All Your Data“ in The Postdocs Forum.

Was sich hinter FigShare verbirgt, erklärt Hahnel dann folgendermaßen:

FigShare started life as an idea for researchers to publish all of their data that would otherwise never leave their lab books.

Ein Online-Depot also, in dem Forscher die Daten zeigen können, die sie (noch) nicht wirklich publizieren können. Diesen Beitrag weiterlesen »

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