„Falsch“ ist normal

1. Oktober 2013 von Laborjournal

Wenn man Forscher fragt, was zu den schlimmsten Dingen gehört, die ihnen widerfahren können, gehört eines sicherlich zum engeren Kreis: Etwas publizieren, was sich später als falsch herausstellt.

Warum das? Wohl vor allem, weil Fehler und Falsches einen heutzutage ganz schnell von der Karriereleiter stoßen können. Denn was sind die Konsequenzen? Umorientierung und -organisation von Projekten, durchbrochener Paperfluss, Probleme mit Folgeanträgen, schlechtere Karten bei Berufungsverfahren,…

Solch geringe „Fehlertoleranz“ ist jedoch nicht wirklich fair. Denn seit jeher ist es in der hypothesenbasierte Forschung das Normalste von der Welt, dass sich die meisten Hypothesen in der ursprünglichen Form mit mehr und mehr Daten über die Zeit als „falsch“ herausstellen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Best of Science Cartons (7)

4. Oktober 2012 von Laborjournal

Biologie durch mathematische Modelle zu beschreiben, muss eigentlich schon sehr früh scheitern:

(via medical humour)

Paradox „Projekt“

5. Mai 2011 von Laborjournal

Zwar hatten wir erst kürzlich das Zitat des Monats. Dennoch wollen wir schon wieder zitieren — und das Zitierte natürlich zur Diskussion stellen. Diesmal geht es um das Buch „Forschungsprojekte — Zum Organisationswandel in der Wissenschaft“ der Berliner Soziologin Cristina Besio aus dem Jahre 2009. Darin schreibt sie an verschiedenen Stellen zum „Projektparadox“ in der Forschung:

Damit etwas projektiert werden kann, muss es noch unbekannt sein (andernfalls machte die Forschung keinen Sinn), gleichzeitig muss es aber bereits bekannt sein (weil sich sonst keine Forschungsplanung entwerfen ließe).

Zwischen der Vorstellung von Forschung als einem offenen, durch die Neugierde des Wissenschaftlers gelenkten Prozess und der Projektierung der Forschung herrscht eine offensichtliche Inkongruenz. Diesen Beitrag weiterlesen »

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