How to prepare a kiwi

23. Juli 2011 von Karin Hollricher

Cartoon Kiwi

 

Auch das habe ich bei den Ornithologen gesehen. Die sind ein lustiges  Völkchen.

 

 

Warnung vor …

22. Juli 2011 von Karin Hollricher

Verkehrsschidl

… ja vor wem wird hier gewarnt?

Die Auflösung dieses Rätsels folgt einen Klick weiter:… Diesen Beitrag weiterlesen »

Wahrer Musikgeschmack

18. März 2011 von Valérie Labonté

Was empfindet ein Synästhet, wenn er den „Imperial March“ aus Star Wars hört? Möglicherweise schmeckt und sieht er ihn zusätzlich. Denn bei einer Synästhesie ist ein sensorischer Reiz mit mindestens einem weiteren Sinneseindruck verknüpft.

Für alle Nicht-Synästheten machte der Australier Daniel Keogh, alias Professor Funk, den Test: Er komponierte den „Imperial March“ mit Geschmäckern nach. Genauer: Er ordnete jedem Tonintervall eine Geschmacksempfindung zu und stopfte im Takt abwechselnd Sahne, Zitronen, Erdbeeren, Tonic Water, Salzbrezeln, Wasser, Gras und Ohrenstäbchen in sich hinein.

Wie es ihm geschmeckt hat, kann man sich hier ansehen:

Grundlage für Keoghs Experiment waren die synästhetischen Eindrücke der Schweizer Musikerin Elisabeth Sulser. Sulser nahm an einer Studie der Zürcher Neuropsychologen um Gian Beeli teil, die diese bereits 2005 in Nature veröffentlichten (Nature 434(7029):38). Diesen Beitrag weiterlesen »

Nur das Beste für 2011…

1. Januar 2011 von Ralf Neumann

… wünscht die Laborjournal-Redaktion seine Lesern: Brillante Ideen, überzeugende Daten und messerscharfe Analysen (dies nicht ganz uneigennützig, denn dann haben wir immer was Tolles zu schreiben) — aber auch Gesundheit, ein frohes Gemüt und immer was zum Lachen (auch dafür wollen wir mit sorgen).

Wir starten daher ins neue Jahr mit folgender netter Forscher-Skulptur aus Pappmachè (— vielleicht das Beste, was man aus den negativen Gutachten abgelehnter Manuskripte und Anträge machen kann):

„Künstlerin“ ist die israelische Zellbiologin Naava Naslavsky, gefunden haben wir „das Werk“ in dem lesenswerten Blog-Essay „The Age of Reason“ über würdevolles Altern als Wissenschaftler. Dieser wiederum ist publiziert in der ebenfalls sehr empfehlenswerten neuen Science-Blogging-Plattform „Occam’s Typewriter„, in der sich unter anderem einige ehemalige Blogger des Nature Network neu firmiert haben — auch etwa das Blog „Mind the Gap“ der Zellbiologin und Romanautorin Jennifer Rohn.

Dies nebenbei schon mal als Tipp für’s neue Jahr…

Autoren am Rande des Nervenzusammenbruchs

5. November 2010 von Ralf Neumann

Ein Klassiker hatte gerade zehnjähriges Jubiläum: In seiner Oktoberausgabe 2000 bewies das Journal of Systems and Software enormen Humor und druckte auf Seite 1 „A letter from the frustrated author of a journal paper „. Großartig! Das Ganze geht los mit:

Dear Sir, Madame, or Other:

Enclosed is our latest version of Ms. #1996-02-22-RRRRR, that is the re-re-re-revised revision of our paper. Choke on it. We have again rewritten the entire manuscript from start to finish. We even changed the g-d-running head! Hopefully, we have suffered enough now to satisfy even you and the bloodthirsty reviewers.

Und dann geht’s richtig zur Sache. Noch ein Beispiel:

Still, from this batch of reviewers, C was clearly the most hostile, and we request that you not ask him to review this revision. Indeed, we have mailed letter bombs to four or five people we suspected of being reviewer C, so if you send the manuscript back to them, the review process could be unduly delayed.

Wie gesagt, ein Klassiker! Allerdings einer, der in der deutschsprachigen Life Science-Szene kaum bekannt scheint. Das wollen wir nun ändern. Bei Elsevier muss man für die Originalveröffentlichung aus dem Journal of Systems und Software zwar zahlen, aber den ganzen Text gibt’s noch mannigfach woanders im Web — etwa hier, oder hier.

Viel Spaß! Aber Vorsicht, Betroffenen könnte das Lachen im Hals stecken bleiben.

The Secret Life of Scientists

16. Juni 2010 von Karin Hollricher

Was tun Forscher, wenn sie spät abends die Labortür hinter sich zu machen? Mit ‘ner Flasche Bier vorm Fernseher abhängen und das misslungene Experiment oder das abgelehnte Paper vergessen? Nö!

In geradezu detektivischer Manier ging ein Filmproduzent dem geheimen Privatleben von Astrophysikern, Ingenieuren und Krebsforschern nach. Und jetzt ist es raus! Außerhalb des Labors geht eine Wissenschaftlerin Füße fotografieren (echt!), eine andere tanzt Salsa, die nächste malträtiert ihre Bassgeige. Der Klimaforscher übt Jonglieren (mit echten Kegeln, nicht mit Klimadaten), eine Physikerin geht segeln, der Experte für Flechten sucht die Abenteuer am Herd und ein Ingenieur läuft Bäume und Wände hinauf.
Ganz normal oder?

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Rappin‘ Evolution

29. März 2010 von Ralf Neumann

Die Analytica ist vorbei, die LJ-Redakteure schnaufen erstmal durch — und hören sich zum Beispiel das Album  „The Rap Guide to Evolution“ von Baba Brinkman an. Besprechung vielleicht im nächsten Lab Times (heißt, Leser-Rezensionen sind herzlich willkommen)

(Analytica #8) Die Stunde der Poesie

26. März 2010 von Kai Herfort

Ich sitze hier nichtsbösesahnend zwischen Schokoladeneiern und Stapeln von Laborjournal und Lab Times, da sehe ich plötzlich P.H. Metrius um die Ecke biegen. Schnell suche ich nach einem Versteck. Ins Kabuff? Unter die Theke? Hinter die Couch? Zu spät. Der Schwerenöter der deutschen Lyrik hat mich erspäht. Ich weiß, was das bedeutet und ergebe mich in mein Schicksal: Ohren auf für ein Gedicht:

Auf der Messe

Latschen, tratschen,

Weiter latschen.

Tolle Sachen die die machen!

Soll ich´s wagen den zu fragen?

Ja, da kommt ein Quentchen Mut.

Wie das hier funktionieren tut?

Über´m Schlips beginnt´s zu sagen:

„Nur den Nippel durch die Lasche.“

Krieg ich diese chice Tasche?

Latschen, latschen,

Nicht mehr tratschen.

Die Füße brennen mir vom Rennen.

Protzige Prospekte schrägen meinen Gang.

Namen nennen, Dinge kennen.

Soll ich´s wagen sie zu fragen?

Ach, Sie sind Hostesse!

Meine Fresse – so schön ist´s nur auf der Messe!

(P.H. Metrius)

(Analytica #7) – Punk-Koch auf der Messe

25. März 2010 von Kai Herfort

Stefan Marquard hat das Lammfilet dünn geschnitten und gemeinsam mit Kräutern und etwas Paprika in Folie vakuumiert. Dann geht’s ab ins Wasserbad. Bei 56 Grad ist es schon nach weniger als einer Stunde auf den Punkt rosa gegart. „Das können Sie eine Stunde lang im Wasserbad lassen oder vier Stunden lang – das Ergebnis ist immer das gleiche: Wunderbar zartes Lammfleisch.“

Stefan Marquard, Fernsehkoch mit Punk-Pose, kocht am Stand des Laborbedarfs-Riesen VWR. Das Olivenöl kommt aus dem Erlenmeier, die Sauce pipettiert er auf eine Petrischale. Dazu kommt das Lamm und Fenchelsalat. Das ganze garniert Marquard mit launig vorgetragenen Kochtipps: „Wenn Sie Zitronengeschmack im Essen haben wollen, müssen Sie die Schale reinreiben. Da können Sie soviel Zitronensaft reinkippen, wie Sie wollen – den Geschmack bekommen Sie nur aus der Schale.“ Da lernt man was für´s Leben.

Mehr als 50 Rezepte für die Spülmaschine hat Marquard entwickelt. Das läuft so wie mit dem Lamm: Die Zutaten werden in Folie vakuumiert und dann mit dem schmutzigen Geschirr zusammen in die Spülmaschine. Ist das Geschirr sauber, ist auch das Essen fertig. Bei knapp 60 Grad. „Das reicht zum Garen und die Vitamine bleiben auch erhalten.“ Marquard berichtet auch von seinem Versuch, Rezepte für die Waschmaschine zu entwickeln. Das Gemüse kommt in die Trommel, die Kräuter in das Fach für´s Waschmittel. Dann Kochwäsche einstellen und schleudern. Die Suppe kommt aus dem Ablauf. Die war zwar „geil“ gewesen, aber leider hätte er die Waschmaschine hinterher wegschmeißen müssen – „Die war nicht mehr zu reinigen.“

Eine tolle kleine Show mitten auf der Messe. Sehr unterhaltsam und eine würdige Nachfolge von Wigald Bonings launigem Forscherquiz von vor zwei Jahren an gleichem Ort.

Forscher Ernst ist sauer!

15. Februar 2010 von Ralf Neumann

… Und zwar aus folgendem Grund. Das Medium Magazin hat die besten Wissenschaftsjournalisten 2009 wählen lassen. Auf Platz 4 landete Jörg Albrecht von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), mit der Begründung:

… weil er jede Woche aufs Neue eine intelligente, dabei gut konsumierbare Mischung verantwortet – inklusive der wohl einzigen Wissenschafts-Cartoon-Serie „Da lacht das Labor“.

„Forscher Ernst“ gibt’s in Laborjournal ununterbrochen seit Februar 1998. Die ganze FAS startete erst im September 2001. Forscher Ernsts Kommentar: „Da macht ein Journalisten-Magazin ein Ranking und vergisst dabei selbst die Urtugend des Journalisten: Gründlich recherchieren! Also vergessen wir einfach das Medium Magazin!“

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